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#1 |
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Lim-Fee
Registriert seit: 01.05.2014
Beiträge: 177
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In Remagen sagte ein Inder,
ich mag meine Lieben nicht minder als Hühnchen mit Reis, zum Nachtisch ein Eis, dann fraß er die Frau und die Kinder. In Dünnkirchen sprach ein Franzose, ich liebe Magie und Hypnose, er kaufte Lavendel und später ein Pendel, doch leider ging das in die Hose. In Österreich sagte ein Wiener, ich wäre so gern ein Berliner, doch sah man bei Licht, er konnte es nicht, Berliner sind nämlich Schlawiner. In Magdeburg sagte Sabinchen, ich hätte so gern ein Kaninchen, doch weil sie so koten, hat man es verboten, stattdessen bekam sie Pralinchen. Der Fußball von Deutschland ist miese, schon lange steckt er in der Krise, so spielen die Männer wie zahnlose Penner, doch kicken die Frauen präzise. |
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#2 |
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Lyrische Emotion
Registriert seit: 07.02.2009
Ort: Inselstadt Ratzeburg
Beiträge: 10.054
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Hallo liebeXenia,
deine „Lim‑Lim“-Sammlung hat mich wirklich gefreut. Man merkt jedem der fünf Stücke an, dass du dir nicht nur Mühe gegeben hast, sondern auch Spaß daran hattest, die Figuren in ihren kleinen Absurditäten auszuleuchten. Die Limericks sind sauber gebaut, metrisch stabil und tragen ihre Pointen ohne Überhang. Das ist bei dieser Form keineswegs selbstverständlich. Besonders schön finde ich, wie du die Orte und Personen einsetzt: Remagen, Dünnkirchen, Wien, Magdeburg, Deutschland – alles wirkt leicht, aber nie beliebig. Die Charaktere sind überzeichnet, aber nicht plump; die Wendungen sind frech, aber nicht grob. Genau diese Balance macht die Reihe lebendig. Auch die Reime sitzen durchgehend, und du hältst das klassische 3‑3‑2‑2‑3‑Schema ohne hörbare Stolperer ein. Das zeigt, dass du die Form nicht nur kennst, sondern beherrschst. Die Themen wechseln zwischen skurril, verspielt und gesellschaftlich angehaucht, ohne dass die Reihe ihren Ton verliert. Kurz gesagt: „Lim‑Lim“ ist ein rundes kleines Projekt geworden. Ich freue mich, dass du es eingestellt hast. Und schön, dass du wieder an Bord bist ![]() Liebe Grüße Falderwald
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Manchmal muss man eben Dreck fressen, um Gold kacken zu können (Falderwald) Für alle meine Texte gilt: © Falderwald --> --> --> --> --> Wichtig: Tipps zur Software |
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