IN DER GELLERTKIRCHE
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Worte zur Kunst: Zeitgenössisch
IN DER GELLERTKIRCHE (Blankosonett)
mein Glaube reicht von hier bis an die Decke
den ganzen Tag Gedanken nachzugehen
die zwischen Kirchenschiff und Weite pendeln
Landnahme auf dem »Lechfeld« zu formieren
das uns den Weg in unsre Zukunft einte
wo wir als Stimme eine Einheit sind
die von dem Szekerland zur Diaspora reichte
und Migration ganz neue Wege ging
so teilen wir im Herzen gleiche Werte
Achtwin als Gründungsgut Bistum Csanád
Geschichte überall im Land zu finden
die auch dem „Gott der Ahnen“ weiter folgt
und ihn - Sankt Gellert - in die Donau stürzte:
wer Wunder hofft, der Stärke seinen Glauben…
»wer Wunder hofft, der Stärke seinen Glauben« Zitat aus Faust - Der Tragödie zweiter Teil von Johann Wolfgang von Goethe, siehe: hier. Des Weiteren bezieht sich der Text auf die Geschichte des heiligen Gerhard (ung. Gellért), der maßgeblich an der Christianisierung der Magyaren bzw. Madjaren im Herzen Europas beteiligt war und durch seinen Märtyrertod heiliggesprochen wurde, siehe: hier.
*Text zum Bild: ginTon IN DER GELLERTKIRCHE unveröffentlicht
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© Bilder by ginton
ich ufer über...
Alles, was einmal war, ist immer noch, nur in einer anderen Form. (Hopi)
nichts bleibt, nichts ist abgeschlossen und nichts ist perfekt... (Wabi-Sabi)
Geändert von ginTon (20.03.2026 um 23:36 Uhr)
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