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Auf der Suche nach Spiritualität Religion und Mythen

 
 
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Alt 04.03.2014, 21:38   #4
wüstenvogel
Erfahrener Eiland-Dichter
 
Registriert seit: 30.08.2011
Ort: Wetzlar/Hessen
Beiträge: 446
Standard Glauben

Hallo ihr beiden,

wie immer danke ich euch sehr für eure ausführlichen Antworten.

Mir ging es in dem Gedicht weniger um den religiösen Glauben,
sondern darum, verschiedene Faccetten des "Glaubens" darzustellen.

Ich bin fest davon überzeugt, dass jeder Mensch einen Glauben besitzt,
der allerdings nichts mit Religion zu tun haben muss.
Jeder hat seine (mehr oder weniger) eigenen Erfahrungen, Einstellungen
Wert- und Moralvorstellungen, die religiös be- und gegründet sein können, es aber nicht müssen.

Deine "Abkehr" vom Christentum, Falderwald, kann ich gut verstehen und nachvollziehen, wenn ich persönlich auch nicht so weit gehen würde.
Vieles von dem, was Jesus damals gelehrt hat, hat für mich gerade heute noch Gültigkeit - was die Kirchen daraus gemacht haben, lehne ich zum größten Teil auch ab.
Sicher wurden Religionen und Glaubensvorstellungen oft dazu benutzt, Menschen zu unterdrücken und bestehende Verhältnisse zu stabilisieren.
Auf der anderen Seite haben Religionen aber auch maßgeblich viele ethische und moralische Wertvorstellungen mit beeinflusst, die zum Teil noch immer als Maßstab gelten können - nicht müssen!

Unser Gaube hat auch keine universale, sondern immr nur ene persönliche Bedeutung - nicht mehr und nicht weniger.

Womit wir wieder bei meinem Gedicht wären.

"Der religiöse Mensch ist nicht zersplittert, er teilt das Leben nicht in Abschnitte ein. Er umfasst das Leben in seiner Gesamtheit mit seinen Leiden und Schmerzen, seinen Freuden und vorübergehenden Befriedigungen. Der religiöse Mensch ist in einem Zustand der Unschuld, weil er völlig frei ist von Ehrgeiz, Gier, Neid, Wettstreit und dem Verlangen nach "Mehr"." (Krishnamurti)

In diesem Sinne würde ich mich als "religiösen Menschen" bezeichnen,
der von einzelnen Religionen viel gelernt hat, aber sich keiner einzelnen Religion ausschließlich zugehörig fühlt.

Ich glaube an mich, an meine Freunde, an das Leben, die (Nächsten)Liebe
und dass jeder Mensch etwas "Göttliches" in sich trägt.

So, jetzt ist aber Schluss.

Nochmals danke für eure sehr anregenden Bemerkungen!

Viele liebe Grüße

wüstenvogel
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