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asphaltwaldwesen
Registriert seit: 31.03.2009
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Beiträge: 961
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Wenn ich etwas wirklich sehr mag, dann sind es gekonnte Zeilenumbrüche, die reimlose Lyrik erst zu dem machen, was sie auch sein kann - nämlich Spiel mit Worten wie mit Noten für Melodien, die sich mit jedem weiteren Hinhören noch weiter entfalten und noch mehr an Tiefe gewinnen.
Das ist hier der Fall: und daher hat mich dein Gedicht sehr, sehr berührt und erfreut, liebe Suzette, nicht nur wegen der hohen Wiedererkennungswerte für mich als Mutter eines fast 10-jährigen - zu finden in den Strähnen, die die Wärme inniger Vertrautheit kühl durchziehen - so ganz nah beeinander -, in der Vanillestirn, an der man sich nicht sattriechen kann und etlichen anderen Metaphern mehr, die mir das Mutterherz ganz weit und weich gemacht haben. Am meisten mitgehen kann ich aber mit Zitat:
) und tief berührt. Das ist ganz, ganz groß! Vor allem auch und gerade, weil es im Tonfall so innig, bescheiden und leise-gewichtig daherkommt. Man kann natürlich manchmal eine Aussage, die dermaßen tiefgreift und -geht, dass sie einen (auch im positiven Sinne) erschüttert, auch mit "zuviel gewolltem Getöse" verwechseln...das soll schon vorgekommen sein. Es braucht schon Mut, sich berühren zu lassen von bestimmten Themen und Botschaften. (Daher fasse ich auch unter manchen Umständen heftig ablehnende Reaktionen als Indiz dafür auf, dass da etwas genau ins Ziel getroffen hat und saß ).Sicher nicht zum letzten Mal gelesen (und bis in die letzte wundervoll formulierte Metapher mit Herz und Seele verstanden und wieder-erkannt)!!! Danke für dieses Kleinod! fee
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"Gedichte sind Geschenke an die Aufmerksamen" Paul Celan Geändert von fee (21.01.2013 um 19:55 Uhr) |
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