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Slawische Seele
Registriert seit: 07.02.2009
Ort: Inselstadt Ratzeburg
Beiträge: 5.637
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Lieber eKy,
wie wahr: Zitat:
Ich sehe Erkenntnis und Erfahrung sehr schön gegenüber gestellt. Zunächst erfahren wir und sammeln Erfahrungen beinahe unbewusst. Fast wie ein Grundschüler, der gut lernt, weil er noch die kindliche "Neugier" in sich trägt. Die Neugier verleitet ihn zum Wollen, viel mehr wollen. Die Umsetzung des Gelernten führt nicht automatisch zum Erkennen. Erkenntnis ist eine Gabe der Zeit, des Alters. Im Trachten nach Glück, Größe und Ruhm sind wir blind für Erkenntnisse. Nicht vergeblich heißt es: Lass der Jugend ihren Lauf. Du beziehst dich im Gedicht auf einen Protagonisten, der für sich diese Erkenntnis gewonnen hat. In unserer Zeit und Kultur ist es nicht leicht, dieses als Rat an die Allgemeinheit oder Jugend zu richten. Ihnen fehlt die Erfahrung zur Erkenntnis. Sie wollen und können es nicht übernehmen. Andere Völker aber machen es genau umgekehrt. Da sind die Alten die Weisen, deren Rat ernst genommen wird. Es bleibt dem Beobachter überlassen, ob und warum es richtig oder falsch ist. Ein Thema, das gute Diskussionen ergeben kann. Ich habe dein Gedicht dennoch richtig verstanden. Mir war nur danach, es als "Allgemein-Rat" zu diskutieren. Für mich selbst weiß ich sehr wohl, dass es genau so ist. Ich berufe mich aber darauf, dass es nie zu spät ist zu erkennen, was dran ist. Wie man es auch bespricht und kommentiert - es geht um ein gutes, nachdenkliches und bleibendes Gedicht - du Großer. ![]() Liebe Grüße Dana |
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