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#1 | |||
ADäquat
Registriert seit: 07.02.2009
Ort: Mitteldeutschland
Beiträge: 13.009
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![]() Hallo Sid,
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#2 |
Von Raben umkreist
Registriert seit: 27.12.2009
Ort: Am Niederrhein
Beiträge: 1.053
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Hallo Chavali,
dies ist eine fantastische bzw. übersinnliche Geschichte, weiter möchte ich dazu nichts erklären. Danke fürs Lesen. Liebe Grüße Sid P.S. Was ich hier über die Prosa geschrieben habe, stimmt, oder? ![]()
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Alle meine Texte: © Sidgrani "Nur wer erwachsen wird und Kind bleibt, ist ein Mensch"
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#3 |
Erfahrener Eiland-Dichter
Registriert seit: 15.03.2011
Ort: Stuttgart
Beiträge: 1.836
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Guten Morgen, Sidgrani,
stimmt, ja und nein, was du im PS schreibst. Das ist gewissermaßen ein "Zwei-Seiten-Problem". In dieser Rubrik bewegt sich sehr wenig, wodurch viele Forenmitglieder hier gar nicht erst "reinschauen". Daher ist leider wenig Interesse vorhanden, hier etwas einzustellen. So bedingt gewissermaßen das Eine das Andere. Dem entgegenzuwirken bedürfte es sozusagen konsequentem Mehr-Posting in der Prosarubrik. Ich jedenfalls lese bzw. sehe hier immer nach, selbst wenn ich nicht immer gleich antworten kann. Manchmal brauche ich etwas Zeit, damit sich ein Text geistig "setzt" und ich darüber nachdenken konnte, bevor ich kommentiere (ob nun Prosa oder Gedicht). Aber ich persönlich kommentiere hier ebenso gerne wie "oben". (Natürlich kann ich ja auch nicht "überall alles" kommentieren. ![]() Es sind nicht zwei verschiedene Mädchen. Das war mir gleich klar. Der "blaue Schal" ist die "Verbindung". Ich lese aus dieser Geschichte heraus, dass das Mädchen bereits tot war, als es um Hilfe bat. Faszinierend. Ich lese so etwas sehr gerne (wenn ich auch nicht daran glaube, das hat damit nichts zu tun). Der junge Mann lebt noch. Offenbar "verstößt" das Mädchen aus diesem Grund "gegen die Naturgesetze". Es handelt sich beim Protagonisten um einen Rettungssantitäter, der ein paranormales Erlebnis hat. Und du hast die Geschichte wirklich spannend geschrieben. Besonders den Schluss. Er "versteht" die "Zusammenhänge", als der Leichensack geschlossen werden soll. Dem entnehme ich, dass er ihr ins Gesicht sah - und das Mädchen wiedererkannte. Da es ja gerade das blaue Tuch war, das ihm besonders auffiel, wurde ihm klar, dass es fehlte. Auf mich macht das den Eindruck, als ob er fast "instinktiv" handeln würde, eher nicht auf rationaler Ebene - was eben auch ausgezeichnet zu seinem Erlebnis passt. Ich stelle mir vor, dass ihm durch den Kopf geht, wo das Tuch ist, und ihm der Gedanke kommt, dass es noch beim Auto liegen muss. Das ist auch der Fall, und ihm ist es wichtig, ihr das Tuch zu geben. Was er dann tut. Ich "sehe" auch die erstaunten Gesichter der Anderen, die sich sicher fragen, warum er Wert darauf legt, dem Mädchen das blaue Tuch wieder umzulegen (bzw. "mitzugeben). Die Geschichte besitzt etwas, das ich eine "dichte Atmosphäre" nennen möchte. Das Unwetter, der Hilferuf des Mädchens, der Unfall, das "übernatürliche Moment" - ich finde das sehr gut gelungen. Und die Geschichte erhält "Glaubwürdigkeit" sowohl durch den "erzählerischen Stil" in der Ich-Form als auch dadurch, dass hier gar nicht die "Rede" von irgendetwas "Paranormalen" ist - es "geschieht" einfach. Der Sanitäter nimmt wahr, aber du verzichtest (gut!) auf die Schilderung seiner "Gefühlsgedanken". Ich stellte schon in manchen Geschichten fest, dass ein "Spannungsbogen" überreizt wird und das ganze ins Unglaubwürdige "abdriftet", da sozusagen "des Guten zu viel" getan wird und zu viele Details den Leser eher verwirren. Im Text finde ich viele Stellen, die die Geschichte "prägen". Nur ein Beispiel: ... ihr Tuch leuchtet und flattert in der nun mondhellen Nacht. Es ist, als ob es mir zuwinken und mich leiten wollte, ich stolpere ihm wie in Trance hinterher. Interessant, das "Tuch leuchtet" und versetzt ihn in eine Art "Trance". Das bestätigt meine Ansicht. Wenn dieses blaue Tuch nicht eine so große "Wirkung" auf ihn gehabt hätte, wäre ihm am Ende der Geschichte wohl auch nicht der Gedanke gekommen, es zu suchen. Was ihm aber sehr wichtig war, mir erscheint das fast wie ein "Muss" (bzw. dass er es so empfindet). Ich besitze in Sachen Prosa nicht so viele Kenntnisse wie in Sachen Gedichte, aber ich möchte dir zwei Eindrücke von mir mitteilen. Für mich sind hier die Adjektive fast schon zu viel. Natürlich benötigt diese Geschichte mehr als andere, bedingt durch das, was sie schildert. Ich persönlich denke jedoch, zwei, drei weniger würden ihr "guttun". Das ist aber nur mein persönliches Empfinden. Mir sagt es: Dicht an der Grenze, wo es dann zu viel wird. Und auch das ist nur persönlich: Mir würde es besser gefallen, wenn du im zweiten Absatz das "schellt" durch "klingelt" ersetzen würdest. Ich als Schwäbin habe damit natürlich keinerlei Probleme, aber das ist doch eher "Dialekt" oder "Regionalsprache". Selbst ich verwende diese Bezeichnung zwar gesprochen, bin es aber nicht "gewohnt", sie zu lesen. Daher "stutzte" ich einen Moment an dieser Stelle. Es mag ja auch Leser aus anderen Regionen geben, die vielleicht sogar die Bedeutung nur dem Kontext entnehmen können. Beide Hinweise meine ich nicht als Kritik, sondern lediglich als "Rückmeldung", wie etwas auf mich (persönlich) wirkt. Die Geschichte hat mir wirklich sehr gut gefallen, ich habe sie gerne gelesen und kommentiert. ![]() Liebe Grüße Stimme ![]()
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Geändert von Stimme der Zeit (20.01.2012 um 07:29 Uhr) Grund: Kleine Korrekturen. |
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#4 | ||
ADäquat
Registriert seit: 07.02.2009
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#5 |
Von Raben umkreist
Registriert seit: 27.12.2009
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Beiträge: 1.053
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Hallo Stimme,
es hat Spaß gemacht zu lesen, was du aus meiner Geschichte herausgefiltert hast. So gut und detailliert hätte ich selbst wohl nicht hin bekommen. Deinen Hinweis mit dem Übermaß an Adjektiven habe ich sehr aufmerksam gelesen, darauf werde ich in Zukunft achten. ![]() Kurzgeschichten werden hier im Forum bestimmt auch gerne gelesen, sie müssen den Leser allerdings fesseln und zum Kommentieren reizen. Ich werde es weiter versuchen. Es freut mich, dass dir meine Geschichte gefallen hat. Liebe Grüße Sid Hallo Chavali, jawohl, die Geschichte wurde von mir schon einmal in einem anderen Forum mit anderem Namen und anderem Titel gepostet. Man möchte sie ja vielen Lesern näher bringen. ![]() Schade, dass dich die Humorrubrik weniger interessiert, da werde ich demnächst öfter posten. Schön, dass dir die Geschichte gefallen hat. Liebe Grüße Sid
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#6 | |
ADäquat
Registriert seit: 07.02.2009
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![]() Hallo Sid,
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#7 |
Gast
Beiträge: n/a
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Hallo Sidgrani!
Deine Kurzgeschichte gefällt mir. Ich habe sie mit Spannung und Interesse gelesen. Der von dir gewählte Titel gab schon den ersten Impuls. Und auch der erste Satz lud ein zum Weiterlesen (siehe deine Signatur!). Das Wirklich-Unwirkliche der Geschichte hast du gut dargestellt. Der Leser stutzt ein paar Mal, aber er wird nicht "herausgeworfen" aus der Story. Zitat: Bei dem Mädchen kommt leider jede Hilfe zu spät, es hat sich beim Aufprall das Genick gebrochen und war sofort tot. Wäre es hier nicht besser (um die Spannung zu halten) diesen ganzen Satz wegzulassen? Stattdessen: Bei dem Mädchen sah es jedoch (etwas/ganz/eindeutig) anders aus (oder so ähnlich). Im letzten Absatz löst du die Angelegenheit ja auf. Weshalb also schon so "vorschnell" über den Tod berichten? Was meinst du? Sehr gern gelesen und kommentiert. Grüße von Sanssouci |
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#8 |
Von Raben umkreist
Registriert seit: 27.12.2009
Ort: Am Niederrhein
Beiträge: 1.053
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Hallo Sanssouci,
freut mich, dass dir die Geschichte gefällt. Den von dir angesprochenen Satz möchte ich nicht ändern, zu dem Zeitpunkt weiß der Leser noch nicht, dass es sich nur um ein Mädchen handelt. Ich sehe da keinen Abfall im Spannungsbogen. Liebe Grüße Sidgrani
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