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Erfahrener Eiland-Dichter
Registriert seit: 15.03.2011
Ort: Stuttgart
Beiträge: 1.836
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Hallo, Galapapa,
ich stimme der Aussage deines Gedichtes unumwunden zu. Es heißt ja nicht umsonst „Kunsthandwerk“. Viele vergessen das (leider!). Was wäre ein Maler ohne Misch- und Pinseltechnik? Was wäre ein Komponist ohne Noten? Es gab (und gibt vielleicht auch) ganz vereinzelte Ausnahmen, echte „Supertalente“ (bitte nicht mit dem Fernsehdebakel verwechseln!!! ), aber ob selbst diese ihr „Talent“, ihr Potential voll ausschöpfen oder unterhalb ihrer Möglichkeiten bleiben – also, ich glaube, dass Letzteres der Fall ist. Fazit: Es gibt zwar, vereinzelt, Kunst ohne Handwerk, aber das ist trotzdem nicht „dasselbe“.Jetzt aber zurück zum Humor: Zitat:
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Wenn ich nicht nur die Idee, sondern auch das Schreiben vom Verstand „regieren“ lassen, kommt nix Gescheites dabei raus, jedenfalls nicht bei mir. Nur das mit dem Anfang stimmt nicht immer – ab und zu geht’s einfach nicht weiter, selbst wenn ich mich auf den Kopf stelle und mit den Füßen wackle! *Grummel*Zitat:
Zitat:
), dann merke ich, wie sehr sich meine „Schreibe“ durch das Erlernen der „Normen“ geändert hat. Was übrigens gut für dich und andere ist, denn ich bin der Ansicht, dass ich meine „Frühen“ unmöglich einem kundigen Leser zumuten dürfte! Zitat:
Verständlichkeit? Aber ja doch!!! Wenn ich ein Werk lese und als einzige Erkenntnis ein „Hä?“ dabei herausspringt, dann ist es mir ein wenig zu „kryptisch“ für meinen Geschmack. Was ich lese, das möchte ich auch verstehen. Gut, dass ich mit dieser Meinung heutzutage nicht allein dastehe! Danke, Galapapa. ![]() Jedenfalls (nicht hier, in meinen „alten Foren“) finde ich die Antwort auf eine (zaghafte) „Was’n das?“-Frage: „Das ist Kunst, und du bist zu dumm, um es zu verstehen!“ nicht gerade dolle … (Das wurde mir zwar nicht direkt so mitgeteilt, aber die Aussage stimmt schon. Das Werk ist nicht unverständlich, ich als Leserin bin schuld, wenn ich es nicht kapiere. ) Wichtig ist: Ich meine damit nicht surreale Gedichte, sondern Werke, die auf mich einfach einen "sinnlos zusammengefügten" Eindruck machen. Etwas, das "lyrisch" wirken soll, aber zusammenhanglos ist, und daher keinen Sinn ergibt - eine willkürliche Aneinanderreihung, möchte ich sagen.Zitat:
Der Vorteil der Klamottenkist, erkennt der Dichter schließlich - leider - /- hier bitte das „leider“ eingefügt mit Bindestrichen oder auch mit zwei Kommatas, wie du magst ist etwas, das man leicht vergisst: Wohin hängt er nun seine Kleider? Ja, das klingt nach einem echten Problem! Wohin mit den Klamotten, wenn man keine „Klamottenkiste“ (hihi, die Bezeichnung gefällt mir) hat? Also ich für meinen Teil empfehle den Kauf eines Kleiderschranks. Die Kleider auf dem Boden zu stapeln, wäre nicht empfehlenswert, da sie zum „Verstauben“ neigen. ![]() (Ich habe dir, nur als Vorschlag, in der letzten Strophe eine Stelle ein kleines bisschen geändert. Du musst das nicht „nehmen“, es ist nur meine „Politur“. ![]() )Deine Gedichte gefallen mir generell gut, und das hier ganz besonders. Humorvoll, ohne „Anklage“ kommt die Aussage gut zu mir „herüber“. Ich stimme der enthaltenen Ansicht über den Wert von „Form und Politur“ absolut zu. Anders gesagt: Ich bestehe auf einem schön ordentlich befüllten Kleiderschrank! Sehr gerne gelesen und kommentiert! Liebe Grüße ![]() Stimme
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Geändert von Stimme der Zeit (08.10.2011 um 09:56 Uhr) Grund: Tippfehler: einem, nicht einen. |
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