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Finstere Nacht Trauer und Düsteres

 
 
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Alt 07.04.2010, 20:48   #3
ginTon
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hallo jim,,

ja also mit diesem Werk habe ich mich gedanklich dann doch schon ein wenig
intensiver auseinandergesetzt und ich muss eigentlich sagen, dass es mir auf
Anhieb gefiel..für mich betrachtet sehe ich drei Abschnitte in dem Werk, weiß
aber auch net so Recht, mitunter ist es nur meine Intention.

zunächst:
Nur einmal habe ich ihn gesehen,
die Nacht hing an der Straßenecke.


was natürlich aussieht, als würde das LI eher in einer Betrachtung agiert, da
wie gesagt ein er betrachtet wird und auch eher fremd zumindest für den Be-
trachter ist.."nur einmal habe ich ihn gesehen"

darauf folgt die Betrachtung des Ldu..

Du könntest eine Skulptur von Rodin sein
kalt in Leib und Seele.
Alle Mittel und Methoden sind dir recht.
Es kam mir augenblicklich in den Sinn,
du könntest eine Mörderin sein.
Mit diskretem Charme und Gift,
gleich Hundert anderen.
An der Bar stehend
in der ersten Reihe,
unter den prominenten Hyänen
bist du weit gegangen.


wobei mich gerade die Skulptur interessierte, warum gerade von rodin, fragte
ich mich irgendwie automatisch, kam aber zu keinem Ergebniss..erinnert mich
aber dennoch an das plastische Modeideal oder ähnliches, vllt ist es auch ge-
meint "mit diskretem charme" "wie hundert andere",, mitunter jemand in
der modernen zeit, die so sehr ins äußere strebt,,

dann denke ich, dass die Betrachtung wieder zu dem "er" oder "ihn" hingeht..


Dein Mond sah anders aus.
Bezahlt hat er ein Lächeln,
dem ein langes Schweigen folgt.


was sich eigentlich schön anhört,, er ist zunächst anders indem er irgendetwas
inneres zeigt..."bezahlt hat er ein lächeln" und gerade dieses scheint zu
einem langen Schweigen geführt zu haben..

dann geht wieder der Blick zu dem Ldu:

Irgendwie wirkte es belebend,
die Totenstille
nach dem zweiten Akt,
als dein Vorhang fiel.


welches sich nun mehr von der kunstfigur zum natürlichen gewendet hat..

so weit meine Gedanken dazu,, schönes Werk...liebe Grüße gin
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dich, lasse ich an mich heran, J.

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