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#1 |
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Erfahrener Eiland-Dichter
Registriert seit: 14.04.2010
Beiträge: 299
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Noch bevor die Menschen über ihre Welt nachdachten, gab es einen intelligenten Mottenstamm, welcher in einer Hose wohnte, den Ausgang in die Menschenwelt nie fand. Er analysierte seine Umgebung, nahm Stoffproben vom Boden seiner Existenz. Das erste Weltbild enstand. Ihren Raum im Universum beschrieben sie als schlauchförmig aus Polyamidfasern zusammengehalten.
Später entwarfen die Menschen Weltbilder, suchten sogar nach einer Weltformel. Jene Wissenschaftler steckten zwar auch in Hosen, aber sie konnten gegenüber den Motten über deren Tellerrand blicken in einen Sternenhimmel, und kamen zu einem ganz anderem Weltbild. Heute wissen wir, es ist zwecklos, aus dem, was man von dem Universum erfassen kann, ein Weltbild zu bauen, solange man nicht in der Lage ist alles zu erfassen. Und das ist den Motten nicht möglich gewesen noch wird es den Menschen jemals möglich sein, alleine schon aufgrund ihrer eingeschränkten Mittel, sprich Verstand, Sinneswahrnehmung und der evolutionär erdgebundenen Ausprägung. Wir können von der Wirklichkeit lediglich eine Stoffprobe nehmen. Unsere Konzepte reflektieren nur uns selbst.
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"Wir befinden uns stets mitten im Weltgeschehen, tun aber gerne so, als hätten wir alles im Blick." (Fenek) |
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#2 |
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Erfahrener Eiland-Dichter
Registriert seit: 17.01.2017
Beiträge: 363
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eine sehr interessante Weltblicklage, lieber Fenek.
Allein schon das Universum, ist uns nur beschränkt bekannt. Die unvorstellbaren Weiten, für uns Menschen unfassbar. Eine Rakete, die 1989 gestartet wurde, benötigt etwa 50.000 Jahre, um das Universum zu durchqueren. Der Mensch hat schon den Verstand, Dinge zu Bauen, zu Entwickeln, die Zukunftweisend sind. Ein Blick in die Zeit um das Jahr 3000, würde mich sehr interessieren. LG vom Taxi5013 |
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#3 |
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Eiland-Dichter
Registriert seit: 28.12.2013
Beiträge: 96
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Hallo Taxi5013,
Faszination pur! Da schreibt Fenek eine komplexe erkenntnistheoretische Abhandlung über die evolutionär bedingten Grenzen unseres Verstandes anhand einer Hosenmotte – und du nimmst uns mit auf eine epische Odyssee der alternativen Astrophysik. Das nenne ich mal einen kreativen „Weltblick“! Besonders die von dir erwähnte geheimnisvolle Rakete aus dem Jahr 1989 hat es mir angetan. Ein bahnbrechendes Gefährt! In nur 50.000 Jahren das gesamte Universum zu durchqueren – dessen beobachtbarer Durchmesser schlappe 93 Milliarden Lichtjahre misst –, das erfordert eine Geschwindigkeit, die Albert Einstein vor Neid im Grab rotieren ließe. Wahrscheinlich wurde die Sonde mit reinem, konzentriertem Optimismus angetrieben. (Falls du die Raumsonde Galileo meinst, die flog im Oktober 1989 los. Die flog allerdings zum Jupiter und ist dort 2003 kontrolliert verglüht. Ein herber Rückschlag für die Universums-Durchquerung). Aber du hast natürlich recht: Der Mensch hat definitiv den Verstand, Dinge zu bauen und zu entwickeln! Ob dieser Verstand allerdings auch reicht, um einen Text zu erfassen, der über das Niveau eines Pixi-Buchs hinausgeht, bleibt nach diesem Kommentar wohl das größere astrophysikalische Rätsel. Ein Blick in das Jahr 3000 würde mich übrigens auch brennend interessieren. Hoffen wir einfach, dass bis dahin jemand die Lese- und Textverständnis-Kompetenz neu erfindet. Bis dahin guten Flug im Polyamid-Schlauch! Freundliche Grüße thommi |
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#4 |
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Erfahrener Eiland-Dichter
Registriert seit: 17.01.2017
Beiträge: 363
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sie Berechnung betrifft n u r unser Sonnensystem.
LG vom Taxi5ß13 |
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#5 |
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Eiland-Dichter
Registriert seit: 28.12.2013
Beiträge: 96
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Hallo Taxi5013,
„n u r unser Sonnensystem“? Mein Güte, Taxi... du machst es wirklich mit jedem Satz nur noch schlimmer. Schauen wir uns doch mal kurz dein hauseigenes astrophysikalisches Chaos an: Zuerst schreibst du wortwörtlich, die Rakete bräuchte 50.000 Jahre, um „das Universum zu durchqueren“. Das Universum! Und jetzt, wo man dich beim kolossalen Quatsch-Erzählen erwischt hat, ruderst du hektisch zurück und behauptest, das gelte „n u r“ für unser Sonnensystem? Weißt du eigentlich, wie winzig unser Sonnensystem im Vergleich zum Universum ist? Wenn eine Rakete 50.000 Jahre bräuchte, um nur unser Sonnensystem zu verlassen, dann wäre sie mit sagenhaften 12 km/h unterwegs – also ungefähr im gemächlichen Tempo eines rüstigen Mofafahrers. Zum Vergleich: Die echten Raumsonden (wie die Voyager-Sonden) fliegen mit über 50.000 km/h und haben die Grenze unseres Sonnensystems (die Heliopause) in knapp 35 bis 40 Jahren durchbrochen. Nicht in 50.000 Jahren! Du verwechselst hier also permanent das Sonnensystem mit der Entfernung zum nächsten Nachbarstern (Alpha Centauri). Aber hey, Hauptsache erst mal kosmische Fakten erfinden und dann die Tipptasten („Taxi5ß13“) vor lauter Hektik beim Zurückrudern nicht mehr treffen. Vielleicht solltest du den Blick in das Jahr 3000 streichen und erst mal im Jahr 2026 ein Physikbuch für die 5. Klasse aufschlagen. Bis dahin: Guten Flug im Mofa-Tempo durch deine ganz persönliche beschränkte Galaxie! Freundliche Grüße thommi |
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