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#1 |
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Neuer Eiland-Dichter
Registriert seit: 17.08.2026
Beiträge: 25
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Zwischen uns |
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#2 |
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Eiland-Dichter
Registriert seit: 14.08.2026
Ort: Heppenheim Bergstraße
Beiträge: 59
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Liebe Melinda,
dein Gedicht hat mich sehr berührt weil es Erfahrungen und Erkenntnisse aus meinem Umfeld nicht nur aufgreift, sondern liebevoll beschreibt. Jeder möchte in jedem Alter gehört werden. Das ist einfach Wertschätzung und ein Muss. Ich habe allerdings den Eindruck, dass immer weniger Menschen sich dessen bewusst sind. Es gilt nur noch, dass der Einzelne gehört werden will. Wer schwächer wird, fällt raus. Und genau da setzt dein Text ein Zeichen. Wenn wir alle insgeheim wissen, dass niemand alleine steht, dann ist zu hoffen, dass sich wieder mehr Menschen darauf besinnen. Ich habe dein Gedicht sehr gerne gelesen, es ist ruhig und freundlich im Ton, fast sanft. Aber es ist auch unerbittlich in seiner Aussage, dass wir den Raum lebendig machen, wenn wir andere mit einbeziehen. Der Satz bei dem du mich hattest steht ganz am Anfang: in Blicken, die nicht ausweichen. Was für ein gelungenes Bild. lg Floris |
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#3 |
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Lyrische Emotion
Registriert seit: 07.02.2009
Ort: Inselstadt Ratzeburg
Beiträge: 10.141
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Liebe Melinda,
dein Text hat eine stille Selbstverständlichkeit, die ich sehr mag. Du beschreibst Nähe nicht als großes Gefühl, sondern als etwas, das sich im Alltag bildet — in kleinen Gesten, in Aufmerksamkeit, in dem Mut, sich nicht wegzudrehen. Das wirkt nicht konstruiert, sondern gewachsen. Besonders schön finde ich, wie du Gemeinschaft nicht romantisierst. Sie entsteht bei dir nicht durch große Worte, sondern durch das einfache Dasein: jemand hört zu, jemand spricht, jemand geht einen Schritt mit. Das ist unspektakulär und gerade deshalb wahr. Du gibst diesen Momenten Gewicht, ohne sie zu überhöhen. Die Passage über die Lasten des Tages hat eine feine Ehrlichkeit. Kein Drama, kein Pathos — nur die Anerkennung, dass wir manchmal schwer tragen und manchmal leicht und dass es einen Unterschied macht, ob jemand neben uns geht. Das ist ein sehr menschlicher Gedanke, ruhig und klar formuliert. Die letzte Strophe fasst das alles gut zusammen. Dieser „Raum“, der lebendig wird, ist kein Ort, sondern eine Haltung. Aufmerksamkeit, Geduld, das Wissen, dass niemand ganz für sich steht — das ist schlicht, aber stark. Und du triffst diesen Ton sehr präzise. Ein leiser, warmer Text. Und gerade deshalb überzeugend. Liebe Grüße Falderwald
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Manchmal muss man eben Dreck fressen, um Gold kacken zu können (Falderwald) Für alle meine Texte gilt: © Falderwald --> --> --> --> --> Wichtig: Tipps zur Software |
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