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#1 |
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Lim-Fee
Registriert seit: 01.05.2014
Beiträge: 217
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Posten und abhauen
Poste jeden Tag ein Murksgedicht und bedenke bloß die andern nicht! Heute lese ich euch die Leviten, Zecken seid ihr, Forenparasiten. Ständig eure Tagebucheinträge, ohne Metrik, Form und auch nur schräge Reime wie am Fließband fabrizieren, könnt ihr gut, nie aber kommentieren. Austausch sucht ihr nicht, ihr Kunstbanausen, ihr veröffentlicht nur eure Flausen, eure arme Existenz auf Erden kennt nur eines hier: gelesen werden! Habt ihr eigentlich den Sinn verstanden oder kam euch nur der Geist abhanden? So ein Forum kann nur existieren, wenn sich auch die Dichter kommentieren. Keine Chance mehr den Egoisten! Mein Appell an alle Dichtforisten: Bleibt stets fair, macht dieses Forum bunter, drückt den Mist der Egomanen runter! Nur gemeinsam können wir es schaffen, diesen selbstverliebten Reimeaffen einen klaren Spiegel vorzuhalten, um das Eiland fröhlich zu gestalten. Sie erscheinen, posten und verschwinden, können aber nie sich überwinden, einen Kommentar hier zu entrichten, und auf so was können wir verzichten. |
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#2 |
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Lyrische Emotion
Registriert seit: 07.02.2009
Ort: Inselstadt Ratzeburg
Beiträge: 10.111
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Hallo liebe Xenia,
ich hatte den Text bereits gelesen und ihn bewusst erst einmal sacken lassen, bevor ich mich dazu äußere. Er spricht ein Thema an, das im Forum immer wieder eine Rolle spielt: die Frage nach Austausch, Rückmeldungen und der Bereitschaft, nicht nur zu posten, sondern auch miteinander ins Gespräch zu gehen. Der Ton ist deutlich, stellenweise hart, aber die Grundintention ist nachvollziehbar: Es geht um die Sorge, dass das Forum an Lebendigkeit verliert, wenn Beiträge nur abgeladen werden, ohne dass ein Dialog entsteht. Diese Beobachtung ist nicht neu und betrifft viele offene Plattformen, nicht nur dieses Eiland. Gleichzeitig ist es wichtig, dass Kritik — gerade wenn sie so pointiert formuliert ist — nicht als Angriff auf einzelne verstanden wird, sondern als Anstoß zur Reflexion. Der Text benennt ein Problem, das existiert, aber er tut es in einer Form, die man unterschiedlich aufnehmen kann. Manche werden sich angesprochen fühlen, andere nicht. Für mich bleibt entscheidend: Ein Forum lebt davon, dass wir einander lesen, kommentieren, unterstützen und herausfordern. Das gilt für alle — unabhängig von Stil, Erfahrung oder Häufigkeit des Postens. Der Text ist ein Impuls. Wie jeder Impuls braucht er Raum, um eingeordnet zu werden. Und genau das sollte er bekommen. Liebe Grüße ![]() Falderwald
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Manchmal muss man eben Dreck fressen, um Gold kacken zu können (Falderwald) Für alle meine Texte gilt: © Falderwald --> --> --> --> --> Wichtig: Tipps zur Software |
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#3 |
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Lim-Fee
Registriert seit: 01.05.2014
Beiträge: 217
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Lieber Falderwald,
danke dir für deine ruhige, sehr sorgfältige Einordnung — und dafür, dass du dem Text den Raum gibst, den er braucht. Ich schätze es, wie klar du zwischen Form, Ton und Intention unterscheidest. Genau diese Art von Blick hilft, einen pointierten Impuls nicht als Angriff, sondern als Einladung zur Reflexion zu lesen. Der Ton ist bewusst deutlich gewählt. Mir ging es darum, ein Thema sichtbar zu machen, das uns alle immer wieder begegnet: dass ein Forum nur dann lebendig bleibt, wenn wir nicht nur einstellen, sondern auch miteinander sprechen. Für mich ist Austausch ein wesentlicher Teil dessen, was dieses Eiland ausmacht — und der Text sollte daran erinnern, ohne einzelne Personen zu adressieren oder jemanden bloßzustellen. Du hast recht: Solche Impulse brauchen Zeit, um sich einzuordnen. Ich wollte mit dem Gedicht keinen Graben ziehen, sondern einen Moment der Aufmerksamkeit schaffen. Die Frage, wie wir hier miteinander umgehen, betrifft uns als Gemeinschaft — und sie lässt sich nur gemeinsam beantworten. Dass du das so klar herausarbeitest, freut mich sehr. Es tut gut zu lesen, dass du den Text in diesem Sinne verstanden hast. Und ich hoffe, dass er genau das bewirkt: ein kurzes Innehalten, ein Nachdenken darüber, wie wir dieses Eiland lebendig halten können — miteinander, nicht nebeneinander. Herzliche Grüße von Xenia ![]() |
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