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Ein neuer Morgen Fröhliches und Hoffnungen

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Alt 06.07.2026, 22:06   #1
Max Vödisch
Max Vödisch
 
Benutzerbild von Max Vödisch
 
Registriert seit: 26.03.2013
Ort: Osterzell
Beiträge: 93
Standard Der Riss im Leben

Nicht jeder Bruch bedeutet Fall,
oft wird er Aufbruch – kein Verfall.
Ein Riss, der durch dein Leben fährt,
zeigt Licht, das neues Hoffen nährt.

Was gestern noch verloren schien,
beginnt in dir erneut zu blühn.
Kein Winter bleibt auf ewig steh’n,
wenn junge Triebe aufersteh’n.

Du bist gefallen – nicht besiegt,
weil unter Asche Glut noch liegt.
Der Mut war leise, nicht entflohn,
er glimmt in dir seit jeher schon.

Nun geh den Weg mit festem Schritt,
die Zuversicht hält mit dir Tritt.
Nicht das, was andre einst verhießen,
lässt neue Lebensfreude sprießen.

Denn jeder Riss, so hart er scheint,
trägt Ende und Beginn vereint.
Wer sich dem Wandel offen stellt,
entdeckt sich neu – und seine Welt


Nicht jeder Bruch bedeutet Fall,
oft wird er Aufbruch – kein Verfall.
Ein Riss, der durch dein Leben fährt,
zeigt Licht, das neues Hoffen nährt.

Was gestern noch verloren schien,
beginnt in dir erneut zu blühn.
Kein Winter bleibt auf ewig steh’n,
wenn junge Triebe aufersteh’n.

Du bist gefallen – nicht besiegt,
weil unter Asche Glut noch liegt.
Der Mut war leise, nicht entflohn,
er glimmt in dir seit jeher schon.

Nun geh den Weg mit festem Schritt,
die Zuversicht hält mit dir Tritt.
Nicht das, was andre einst verhießen,
lässt neue Lebensfreude sprießen.

Denn jeder Riss, so hart er scheint,
trägt Ende und Beginn vereint.
Wer sich dem Wandel offen stellt,
entdeckt sich neu – und seine Welt.
Max Vödisch ist offline   Mit Zitat antworten
Alt Heute, 11:31   #2
Xenia
Lim-Fee
 
Registriert seit: 01.05.2014
Beiträge: 176
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Lieber Max,

dein Gedicht hat eine sehr tröstliche Grundhaltung, die man sofort spürt.
Dieses Bild vom Riss, der nicht nur zerstört, sondern auch Licht hineinlässt – das hat etwas sehr Wahres. Ich musste beim Lesen an Situationen denken, in denen man erst später merkt, dass ein Bruch auch eine Öffnung sein kann. Manchmal braucht es ja wirklich einen kleinen Spalt, damit etwas Neues überhaupt durchkommt.

Besonders schön finde ich die Stellen, in denen du Mut ganz leise beschreibst.
„Der Mut war leise, nicht entflohn“ – das hat mich berührt. Oft ist Mut ja gar nicht laut oder heroisch, sondern eher ein stilles Weiterglimmen, das man erst bemerkt, wenn man wieder aufsteht.

Auch die Wiederholung am Ende wirkt wie ein bewusst gesetzter Kreis.
Manchmal liest man etwas zweimal und es entfaltet erst dann seine ganze Wirkung.
Ich kenne das gut – manche Gedanken brauchen ein zweites Durchgehen, damit sie sich setzen.

Insgesamt strahlt dein Text viel Zuversicht aus, ohne kitschig zu werden.
Das mag ich sehr.

Herzliche Grüße von Xenia
Xenia ist offline   Mit Zitat antworten
Alt Heute, 12:10   #3
Schneefüchsin
Neuer Eiland-Dichter
 
Registriert seit: 04.07.2026
Beiträge: 1
Standard

Guten Tag, Max,

ein Mutmachergedicht ist das. Und es ist gelungen.

Auch mir sagt das Bild des Mutes, der unter der Asche weiter am Glimmen war, sehr zu.
So ist es ja auch an realen Feuern, dass eine, wenn sie in der Asche stochert, oft noch Glutnester aufstöbern kann, unverhofft.

Eine kleine Kritik ist das doppelte "steh'n" im Reim -- in Z 5 und Z 6.
Da habe ich eine kleine Idee dazu, allerdings nur, wenn sie genehm wäre.

VG Schneefüchsin
Schneefüchsin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt Heute, 19:19   #4
Max Vödisch
Max Vödisch
 
Benutzerbild von Max Vödisch
 
Registriert seit: 26.03.2013
Ort: Osterzell
Beiträge: 93
Standard

Hallo Xenia,

danke für deine einfühlsamen Worte zu meinem Gedicht. Es freut mich, dass dich das Bild des stillen, leisen Mutes berührt hat – oft ist es ja genau diese leise Kraft, die uns durch die dunkelsten Momente trägt.

Auch deine Gedanken zum Riss als Öffnung für Neues beschreiben genau das, was ich beim Schreiben ausdrücken wollte. Schön, dass der Text diesen Raum bei dir öffnen konnte.

Liebe Grüße,

Max


--------------------------------------------------------------


Hallo Schneefüchsin,

herzlich willkommen auf dem Eiland und vielen Dank für deine Rückmeldung! Dein Bild von den Glutnestern, die man in der Asche aufstöbert, bringt es wunderbar auf den Punkt.

Danke auch für deinen aufmerksamen Blick bezüglich des doppelten „steh’n“ in Strophe 2. Ich bin sehr offen für Kritik und konstruktiven Austausch – teile deine Idee dazu sehr gerne mit mir! Ich bin gespannt auf deinen Vorschlag.

Viele Grüße,

Max

Geändert von Falderwald (Heute um 20:43 Uhr) Grund: Doppelpost zusammengeführt
Max Vödisch ist offline   Mit Zitat antworten
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