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#1 |
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Erfahrener Eiland-Dichter
Registriert seit: 17.01.2017
Beiträge: 250
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Liebesschmerzen
Es gibt ein Licht, das niemals stirbt, auch wenn der Abend leise wirbt, die Sonne sinkt, der Tag verweht, und nur der Mond am Himmel steht. Es gibt ein Herz, das weiter schlägt, obwohl es manche Wunde trägt. Denn wahre Liebe kennt die Zeit nur als ein Wort der Ewigkeit .Ich sehe noch dein sanftes Lachen, es konnte selbst den Winter brechen. Dein Blick war wie ein stiller Stern, zugleich so nah und doch so fern. Wir gingen Wege Hand in Hand, durch fremdes Meer, durch fernes Land. Der Wind erzählte leis' im Sand, dass Glück kein Ende finden kann. .Noch höre ich dein leises Wort, es trägt mich immer wieder fort. Kein Abschied nimmt, was Liebe gab; sie steigt wie Morgentau empor. Und wenn dereinst mein Tag vergeht, der letzte Abend leise weht, dann wünsche ich mir nur noch dies: dass deine Hand die meine ließ nicht los, aus Kälte oder Schmerz, nur für den Weg von Herz zu Herz; denn jenseits aller Erdenzeit beginnt vielleicht Unendlichkeit. Dann geh'n wir schweigend durch das Licht, kein Leid mehr da, kein Abschied spricht. Nur Liebe, die kein Ende kennt, weil Gott sie selbst beim Namen nennt .Und fragt man mich, was ewig sei, so sage ich: Nicht Gold. Nicht Mai. Es ist ein Herz, das treu geblieben – und der unsterbliche Atem der Liebe |
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#2 |
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Lim-Fee
Registriert seit: 01.05.2014
Beiträge: 176
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Lieber Taxi,
dein Gedicht hat einen sehr weichen, fast schimmernden Ton, der einen sofort in diese stille Welt aus Licht, Erinnerung und Sehnsucht hineinzieht. Ich musste beim Lesen an jene Abende denken, in denen man einfach nur dasitzt und merkt, wie sehr manche Menschen Spuren hinterlassen, die nicht verschwinden – selbst wenn die Zeit weiterläuft. Besonders schön finde ich die Stellen, in denen du Liebe nicht als etwas Lautes beschreibst, sondern als etwas, das einfach bleibt. Dieses „Licht, das niemals stirbt“ – das hat mich berührt. Manchmal ist es ja wirklich so: Ein kleiner Moment, ein Lachen, ein Blick, und man trägt ihn ein Leben lang mit sich herum. Auch die Bilder vom Mond, vom Wind und vom Morgentau wirken sehr ruhig und klar. Ich kenne solche Augenblicke gut, in denen man sich an etwas erinnert und plötzlich fühlt, wie nah es noch ist, obwohl es längst vergangen scheint. Dein Gedicht fängt das fein ein. Der Schluss ist besonders zart – dieses gemeinsame Gehen durch das Licht, ohne Abschied, ohne Schmerz. Das hat etwas sehr Tröstliches. Manchmal braucht man genau solche Gedanken, die nicht erklären wollen, sondern einfach ein bisschen Wärme schenken. Herzliche Grüße von Xenia
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#3 |
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Erfahrener Eiland-Dichter
Registriert seit: 17.01.2017
Beiträge: 250
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Liebe Xenia,
ich bedanke mich ganz herzlich für Deine Worte. Einen Kommentar zu schreiben, wie ...-hat mir gefallen-, ist sehr einfach, aber Du hast mit dem Herzen gelesen, Du hast die Gefühle erkannt, die dem Gedicht eine Seele gegeben haben. Nicht nur -Lesen-, sondern -mit dem Herzen Lesen-, darauf kommt es an. Du hast mir, mit Deinen Worten, eine wirklich große Freude bereiet. Durch Dich habe ich mein Gedicht noch besser verstanden. Ich danke Dir, Lieben Gruß vom Taxi... |
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