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Erfahrener Eiland-Dichter
Registriert seit: 17.01.2017
Beiträge: 227
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Als die Zeit deinen Namen lernte
Es gibt Sterne, die brennen, ohne je den Himmel zu berühren. Es gibt Meere, die rauschen im Herzen eines einzigen Tropfens. Und dann gibt es dich. Nicht als Antwort auf eine Frage, sondern als die Sprache, in der Fragen ihren Frieden finden. Seit du in mein Leben tratst, hat selbst das Schweigen eine Melodie. Die Luft trägt Erinnerungen, die nie geschehen sind, und jeder Morgen wirkt, als hätte das Licht dein Lächeln geprobt. Ich liebe dich nicht wie das Feuer den Funken, nicht wie der Mond die Nacht, nicht einmal wie die Wurzel die Erde. Ich liebe dich, wie die Zeit den Augenblick liebt: indem sie alles verliert, um ihn für einen Atemzug ewig werden zu lassen. Wenn eines Tages die Uhren verstummen und die Kalender zu leerem Papier verblassen, wenn selbst die Sterne ihre Namen vergessen und das Universum den letzten Traum ausatmet, dann wünsche ich mir nur dies: dass irgendwo, jenseits aller Enden, noch einmal deine Hand die meine sucht – und die Ewigkeit, zum ersten Mal, begreift, was Liebe ist. |
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