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Eiland-Dichter
Registriert seit: 18.04.2021
Beiträge: 86
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ich weiß ja ja ich weiß
wie lange ich nun schon deine augen mit rum trage in meinem gesicht hackfresse ich erinnere mich genau als ich dich zum ersten mal vor mir sah und deine stimme ohne dich zu hören und wie daraus ein neues lebensziel erwuchs an dessen ästen irgendwann nichts mehr hängen sollte außer worte nur meine worte und mit ihm keimten zart erste flammen des kampfes gegen ein leben mein leben das versucht mich zu töten und meine Hoffnung und mein werk seit ich die erste brise seiner schweren luft zu atmen bekam nur manchmal nachts alleine schon bin ich eingeschlafen und deine augen suchten nach mir in den worten die wie der regen vom spätabend vom ende des daches ins ewige tropften und noch glaubte das leben die stetige dosis tödliches gift würde reichen um mich einschlafen zu lassen längst bevor es zu spät ist noch merkte das leben nicht dass ich durch dich in mir durch die Tragödie links faust und rechts seinen besten freund als Helfer als Helfer in der Hand hatte und die deckung so bereits zum angriff erhoben und es erhöhte die dosis und ich erhöhte die dosis und es wurde nacht und ich begann dem regen zu folgen zum ende der dächer und ich begann ihn zu sammeln und ich begann zu laufen und den tag endgültig zu verlassen und das leben merkte das zum ersten mal etwas nicht mehr verlief wie gewohnt und ich schrieb meinen namen in den wind dem ich folgte und wurde so zu dem was mich abtrug von der kalten straße mich entlang des regens tropfend von all den dächern vom letzten abend davor durch die Dunkelheit führe bis ich dich endlich deine worte wieder vor mir sah wie ein licht das mich leiten konnte ohne ein leuchten und alles, alles was ich umarmen und nie wieder los lassen wollte schickte mich weg und auf in den kampf der mich bis hierher schon auf schritt und in tod jagend verfolgte und so ging ich auf das freie feld mit offenen wunden durch schnitte von gestern so scharf dass sie heute erst aufzubrechen und bis auf die knochen zu reissen und es schickte euch um mir seinen Tod unter die nase zu reiben und es schickte euch mir um mir euren schlaf in die träume zu streuen und offene wunden und es schickte mir euch um mir eure worte ins wort fallen zu lassen doch wusste ich längst dass ich bloß aufhören muss zu sterben und anfangen muss mich zu töten um dich in mir leben zu lassen um mit deinem feuer in ihrer kälte sengenden sand in mir oase zu zaubern aus denen auch der zehnte tag nach der neunten nacht noch jeder schluck leben irgendwie lebendig schmeckte endlos ließ es mich sterben bis ich endlich wieder den tod wählte und du begannst den müll den sie in mich stopften den ich bereitwillig schluckte als wäre mein ende längst medizin durch dich durch dich und du ließt ihn brennen den müll und ich sah die zeichen am himmel der über mir seit jahren nicht mehr existierte nur noch blut das über meinen Körper strömte und von meinen lippen durch meinen stift begann den ich einzig fest an mich hielt die seiten von morgen mit leben zu füllen und längst ging es nicht mehr ums überleben nur noch um blut das ich vergießen musste um die wunde die ich längst war nicht ausbluten zu lassen jahrelang jede begegnung mit leben gesegnet mit schmerz und mehr davon am verdammten morgen danach bis ich eines schönen abends als gerade die sonne aufging und ein jahr unter oder alles wir saßen wie immer ich mit mir ganz alleine, selbstversändlich zehn tage wach zitternd und in gedanken verloren zwischen koks und kuchen ich weiß es noch als wärs gestern gewesen obwohl es eben erst passierte setzten die wehen ein und der schmerz all der schmerz ergab sich in einer geburt und machte sinn als wir das leben zur welt brachten das wir so doch nicht umsonst suchten ich weiß es noch als wäre es gestern gewesen wie stolz du den kleinen ansahst und sagtest schatz schau doch schau es ist es ist ein verdammtes crackbaby und ich weiß noch genau wie ich stolz sagte ooooooooooooooooooooooooooooohhh wie süß und das wasser in deinen augen halten wollte für tränen der Freude weil es uns so ähnlich sah bis mir auffiel es gibt keinen grund zur Freude weil es uns so ähnlich sieht blutgruppe positiv motortyp kämpferherz form der fresse schlechter scherz futternd bloß die not nur windel voll mit fetter rußspur vom ersten atemzug direkt die lunte im hals wegbrennend direkt beiderseits her ganz die alten ganz die alten und jetzt wo unser kleines leben noch aus dem Häuschen ist zieh doch die schuhe oder was fürsten so tragen an den dingern die fürsten daunten so haben ziehs aus und komm einmal ganz aus dir raus und ganz einfach ganz rein sollte dir heiß sein stell dich nicht so an ist bloß selbstgemachter Raumduft der nicht nur nach hochofen riecht nach vielen kalten wintern verdammter einsamkeit lass uns in ruhe nun mit der familienplanung beginnen um endlich anzufangen sie abzuschließen schick doch die vögel wieder zurück an den himmel und lass sie ihre raketen mit liedern bombardieren und wenn sie liebe brauchen die spinner schau aus meinen augen kleines und lass dir von deiner stimme aus dem oberstübchen der bude gegenüber deine geschichte erzählen vielleicht sind die reißenden trommelfelle der neuorientierung bereits dienlich während die taubenscheiße hagelartig auf ihren wackelnden wellblechen einschlägt und sie so nicht merken wie ich dabei bin ihnen auf die dächer zu steigen sind sie bereits klein und unser leben groß und stark und als es flügge wird und wieder nach hause zurückkehrt ist es verschwunden nachdem es uns den ort an dem wir lebten vom leib reißt als wäre es nichts außer geil auf ein darunter und uns rausschmeißt aus mittendrin am ende in die mitte eines anfangs an dem ich nackt stehen werde vor zitternden rüstungen die in dem saustall der ich bin hinter unseren augen und durch unsere stimme alles finden werden was sie je brauchten und niemals je suchten eine seele in zwei brüsten unter einer kippe danach alles an kraft alles, alles an verstand und so die verdammte krone ihrer verdammten Schöpfung endlich ihren meister in mir und alles für eins und alle in einem und als sie mit einem mal im Moment feststellen das nicht alles war wie es schien und so plötzlich klar wird dass vieles verdammt nochmal genau das ist wonach es aussieht und endlich so alles wieder in allem alle in jedem und alles und jeder dann wird’s zeit für das alte eisen etwas zurückzugeben so lange wir noch heiß sind freund, bruder, familie lass uns gehen zurück auf die suche die nun endlich wieder ewig heim auf den alten weg im nichts veschwindend überall zu sein mit dem alten lied nicht endend mehr endlich nach morgen den neuen zu finden Geändert von MakaVeli (02.06.2026 um 10:56 Uhr) |
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