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#4 |
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Gast
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Version 2
Mit jeden Schritt in Deine Richtung verschiebt sich Dein Gewand und jede Kontur Deiner Dichtung verschwindet in dem Nebelband, das weder nah noch fern vor mir, das immer um mich, dieses Wir, mich trägt zum dichten Nebelrand. Es zieht nun dieser graue Frieden, so schwadenschwer ins Land hinein und ist er jetzt dahingeschieden, da zieht auch gleich der Nächste ein, der kippt und senkt sich, abgeschieden, geschmeidig, matt und mondbeglänzt, ruht er im Tal - und wird benieden - in dem das letzte Leben grenzt. Nun lichten sich auch meine Nöte, die, allem Schönen sich verwehren und wenn sich mir die Chance noch böte: noch einmal - bitte - ihn zu ehren. Ich will, dass Nebel durch das Leben zieht, dass jeder Blinde auch das Schöne sieht, das Wunderbare, was aus ihm entschwand - das Wunderschöne, was aus ihm entstand. Geändert von Eisenvorhang (06.05.2017 um 00:45 Uhr) |
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