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Denkerklause Philosophisches und Nachdenkliches

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Alt 19.06.2016, 08:17   #11
Falderwald
Lyrische Emotion
 
Benutzerbild von Falderwald
 
Registriert seit: 07.02.2009
Ort: Inselstadt Ratzeburg
Beiträge: 9.306
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Kia ora Lailany,

mir fällt es schwer, diesen Text tatsächlich auf wilde, junge Pferde zu beziehen, denn meiner Meinung nach beschreibt er eher, wie man mit jungen Menschen umgehen sollte.

Für mich steht das "junge Wildpferd" als Metapher für einen jungen Menschen voller Tatendrang, der seine Aktivitäten nicht durch autoritäre Regeln eingeschränkt wissen möchte.

Das entnehme ich auch den Zeilen, wo die Empfehlungen ausgesprochen werden, das Licht an und die Türe offen zu lassen und keine Fragen zu stellen, die seinen Freiheitsdrang zu Boden zwingen.
Das funktioniert bei einem Pferd ja nicht, bei einem Menschen schon.

Und es ist richtig, man sollte den Freiheitsdrang nicht unterdrücken, denn die Freiheit ist neben der Gesundheit das höchste Gut.

Auch wenn hier nicht die Vorgaben des klassischen Sonetts erfüllt wurden, so gefällt mir der Text trotzdem sehr gut und ich werde dir ganz bestimmt deswegen nicht den Kopf abreißen.


Gern gelesen und kommentiert...


Liebe Grüße

Bis bald

Falderwald


__________________


Oh, dass ich große Laster säh', Verbrechen, blutig kolossal, nur diese satte Tugend nicht und zahlungsfähige Moral. (Heinrich Heine)


Falderwald ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.07.2016, 09:30   #12
Kokochanel
Gast
 
Beiträge: n/a
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mir gefällt dein Sonett vom Wildpferd ausgesprochen gut, Lailany.
Ich sehe hier eine Metapher zu einem jungen Sohn, der das Elternhaus verlässt und provoziert.
Das Wildpferd hat nämlich als PP "es". Genitiv für Wildpfernd wäre "sein", also seine Zügel.
Wäre es also tatsächlich ein Wildpferd, würdest du danach nicht mit dem Subjekt "er" fortfahren. Ein Wildpferd würde auch nicht durch Gassen laufen, sondern durch die Prärie.
Der Sattel des Lebens...
Gerne gelesen Grüße von Koko
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Alt 01.08.2016, 20:50   #13
Chavali
ADäquat
 
Benutzerbild von Chavali
 
Registriert seit: 07.02.2009
Ort: Magdeburg - die Stadt Ottos des Großen
Beiträge: 11.495
Standard

Liebe Lai

viel wurde schon über dein Sonett geschrieben, das ja eine Sommervögel-Aufgabe ist.
Die ist dir gut gelungen meiner Meinung nach.

Deshalb mache ich es auch kurz und sage, dass mir der Inhalt und die Umsetzung gut gefallen haben -
mit kleinen Abstrichen, die aber nicht ins Gewicht fallen

Liebe Grüße
Chavi


__________________

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Trauer ist Schwerstarbeit für die Seele. (Uta Schlegel-Holzmann)
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