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#1 |
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Slawische Seele
Registriert seit: 07.02.2009
Ort: Inselstadt Ratzeburg
Beiträge: 5.637
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Holz, Reisig, Gräser - alles ist nass.
Ich kann euch weder mit Feuer noch mit Qualm locken - nichts zündet, es regnet. Es haben tolle Frauen gesprochen, ein Matcho schlug dazwischen, und ![]() Nicht Frau nicht Mann haben mundtot gemacht - es war das Wetter. Frauen reden - und das ist gut so. Männer verteidigen, greifen an und überzeugen doch nie! Wie denn, womit und wozu? ![]() Noch bin ich hier ganz allein. Es ist dunkel und schon ganz schön kühl. Herr, bau uns eine Hütte, damit wir ein Feuer schüren können. Über dieses Feuer und unsere Gesellschaft kommst du eventuell zu Wort, und sagst uns, was wir schon lange wissen. Unsere Antworten werden dir helfen, uns einmal doch zu verstehen, du musst es nur wollen. Unsere Geduld und Redegewandtheit sind unendlich - unsere Messlatte. ![]() Ich schlage vor, dass wir nach einer solch langen Pause mit einem gereimten Vierzeiler unsere jeweilige Stimmung darstellen. So lang schon haben wir nicht ausgeteilt, in Nebeln, Wanderungen uns verloren. Kommt wieder her, lasst nieder euch, verweilt, damit erglimmt, wozu wir auserkoren. .... |
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#2 | |
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Erfahrener Eiland-Dichter
Registriert seit: 15.03.2011
Ort: Stuttgart
Beiträge: 1.836
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Hallo, liebe Dana
,dann versuche ich mal, zumindest ein kleines Feuerchen in Gang zu bringen. Allerdings hatte ich einfach a) zu viel Arbeit, b) zu viele Gedichte im Kopf und c) zu viel zu kommentieren und daher zu wenig „Muße“ für einen gemütlichen Plausch am Lagerfeuer. ![]() Natürlich habe ich es nicht vergessen, aber die Thematik hatte sich wohl erschöpft – und allen Anderen mangelte es wohl zeitweilig auch an „neuen“ Ideen. ![]() Und was den „Macho“ betrifft: Ach, der ... ![]() ![]() Zitat:
Diesen Vorschlag finde ich nicht schlecht. (Das ist schwäbisch für: … finde ich hervorragend. ) Mal sehen, wie meine Stimmung gerade ist:Zu lange hatten wir uns diesen Platz geteilt, ![]() kein Thema, kein Gedanke, wurde neu geboren. ![]() Die Zeit nahm ihren Lauf, sie ist mir frech enteilt: ![]() Erkannt, geschnappt, gebannt: Nun hat sie mich verloren!
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#3 |
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ADäquat
Registriert seit: 07.02.2009
Ort: Mitteldeutschland
Beiträge: 13.028
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Wahrlich bin ich euch kein guter Geist,
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. © auf alle meine Texte
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#4 |
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Slawische Seele
Registriert seit: 07.02.2009
Ort: Inselstadt Ratzeburg
Beiträge: 5.637
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Ok, dann machen wir das, was nur Liebende können - gemeinsam schweigen.
![]() Es sprach der Scheich zum Emir, gleich zahlen wir, dann gehn wir. Der Emir sprach zum Scheich, wir zahlen später und gehn gleich. ![]() (So hat sich mein Chef heute von mir verabschiedet - ich kann mich immer noch nicht einkriegen.) Liebe Grüße Dana |
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#5 |
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Lyrische Emotion
Registriert seit: 07.02.2009
Ort: Inselstadt Ratzeburg
Beiträge: 10.017
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Liebe Dana,
au ja, lass uns über unsere Chefs ablästern. ![]() Du hattest ja dann heute wenigstens was zu lachen. Bei mir war des etwas anders: Nur kurz war heut mein Chef zu sehen, er sagte bloß: "Bis morgen!" und ließ mich einfach da so stehen mit allen meinen Sorgen. ![]() Ansonsten lass uns schweigen... ![]() Liebe Grüße Falderwald
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Manchmal muss man eben Dreck fressen, um Gold kacken zu können (Falderwald) Für alle meine Texte gilt: © Falderwald --> --> --> --> --> Wichtig: Tipps zur Software |
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#6 |
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Erfahrener Eiland-Dichter
Registriert seit: 15.03.2011
Ort: Stuttgart
Beiträge: 1.836
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Hallo, alle zusammen
,ich schätze, es wird irgendwie Zeit für ein neues Thema am Lagerfeuer, denn hier glimmt ja nur noch ein kleines Holzstückchen, das beinahe ein Forenspiel ist. *Holz nachleg, Feuer schür* Ich habe mir den Inhalt meines Kopfes (doch, doch, da ist was drin! ) fürchterlich zergrübelt, zerdacht, verrenkt und verknotet, und – mir fiel tatsächlich etwas ein! Heureka, auch ohne Badewanne! ![]() Das Thema bietet sich an, gerade weil er sich dieses Jahr besonders viel Zeit ließ. Der Herbst! Was gefällt jedem von euch persönlich am besten an dieser Jahreszeit? Was gefällt euch gar nicht? Ich fange mal an: Für mich ist der Herbst keine trübsinnige Zeit, auch in regenreicheren Jahren, in denen das Wetter kühler und nasser ist als dieses Jahr. (Trübe finde ich den Übergang vom Herbst in den Winter – alles ist kahl, dunkel, kalt, farblos und nass. )Mir gefällt der Herbst als Allergikerin schon deshalb, weil ich gegen keine spätblühenden Pflanzen allergisch bin und so ganz unbeschwert im Park spazieren gehen kann. Besonders schön sind die bunten Laubfarben überall; der eine Baum ist noch hell-, ein anderer dunkelgrün; sein Nachbar leuchtet gelb, der nächste orange und wieder ein anderer leuchtend rot. Dazu noch das Braun des trockenen Laubs. Das Ganze natürlich auch „bunt gemischt“ in allen denkbaren Schattierungen. Einfach toll, diese Farbenpracht! Als Kind sammelte ich bunte Blätter, je größer, desto besser und presste sie unter einem enormen Bücherstapel. Danach klebte ich sie in ein Album (leider „zerbröselten“ sie irgendwann und als Erwachsene stellte ich eines Tages fest, dass ich das Album einfach nicht mehr hatte – keine Ahnung, wo oder wann es „verloren ging“ ).Kastanienbasteln! Zuerst ich selbst als Kind und dann wieder mit meiner Tochter. Es macht mir immer noch Spaß, nur meiner (erwachsenen) Tochter mittlerweile nicht mehr. Na ja, mir bleibt ja die Hoffnung auf Enkel ... ![]() Keine Stechmücken mehr, die mich besonders gerne mögen; keine Wespen, die ich überhaupt nicht mag, ich bin im Leben schon zu oft gestochen worden. Die Herbstluft ist angenehmer zu atmen, wenn die schwül-warme Sommerzeit vorüber ist.Und der kulinarische Aspekt? Nüsse, Nüsse und noch mal Nüsse – ich bin ein hemmungsloser „Nuss-Freak“, frisch vom Baum, getrocknet, geröstet –Leckerschmecker! Äpfel, Birnen und Trauben aus der Region, mjam. Nicht zu vergessen mein Lieblingsobst: Zwetschgen (nicht zu verwechseln mit Pflaumen). ![]() ![]() ![]() Wie schön ist es, mit einer großen Tasse heißen Tees ausgestattet aus dem Fenster zu schauen, wenn es draußen regnet und der Sturmwind um das Haus pfeift. Was mag ich nicht am Herbst? Bei so einem Wetter nach draußen gehen zu müssen ... Nur die wirklich „grauen“ Regentage, wenn es richtig schüttet und man trotz Regenschirm schon nach wenigen Metern durchnässt ist, da Sturmböen das Ihrige tun, können mir den Herbst ein wenig „verleiden“. Das ist für mich auch immer „Erkältungswetter“.Jetzt würde mich interessieren, was ihr so über den Herbst denkt! ![]() Liebe Grüße ![]() Stimme
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#7 |
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Erfahrener Eiland-Dichter
Registriert seit: 14.03.2009
Ort: wien
Beiträge: 4.893
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alle denken so intensiv, doch keiner sagt etwas.....
![]() 1)also mir gefällt am herbst: kachelofen einheizen und ins knisternde feuerchen gucken..... 2)heißen tee schlürfen und absolut nicht rausgehen, wenn der wind ums haus pfeift.... 3)einen nachmittag mit einem guten buch auf der bank verpennen.... was ich nicht mag? weiß ich nicht - denn sobald ich mich unbehaglich zu fühlen beginne, fange ich sofort wieder bei punkt 1 an..... ![]() liebe grüße, larin |
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#8 |
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Slawische Seele
Registriert seit: 07.02.2009
Ort: Inselstadt Ratzeburg
Beiträge: 5.637
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Hallo zusammen,
mir gefällt der Herbst am besten, wenn er bis Mitte November sommerlich warm bleibt und am Herbst eigentlich nur die Ferien. ![]() Nächstes Thema! ![]() Liebe Grüße Dana |
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#9 |
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Erfahrener Eiland-Dichter
Registriert seit: 15.03.2011
Ort: Stuttgart
Beiträge: 1.836
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*Holz nachleg, Feuer schür*
![]() Hallo zusammen ,mir kam beim Lesen ein Gedanke, bei dem mich die Ansichten darüber wirklich interessieren würden. Ob nun bei den "Großen" oder "Kleinen", bei den Dichtern der "Klassik" oder der "Moderne", es werden häufig "verschlüsselte" oder "versteckte" Botschaften in Gedichte "verpackt". Dazu kommt noch, dass sich Gedichte in manchen Fällen auch "mehrfach" deuten bzw. verstehen lassen (ich "baue" das selbst auch gerne "mit ein", wenn auch nicht in jedem Werk). Allerdings gibt es Gedichte (unabhängig von deren "Qualität" oder dem Namen dessen, der sie geschrieben hat) bei denen "Hintergründe" mit "hineingeschrieben" werden, die ein hohes Maß an literarischer Bildung voraussetzen. Tatsache ist, dass zum Einen dieses "Bildungsmaß" naturgegeben bei Lesern stark variiert und zum Anderen ist es auch so, dass dabei unwillkürlich persönliche Interessen mit ins Spiel kommen - was sowohl für den Autor als auch für den Leser gilt. Worauf will ich hinaus? Es gibt Werke, die meiner Meinung nach "sehr kryptisch" sind. Achtung: Damit will ich nicht behaupten, dass nur "einfach gestrickte, leicht verständliche" Gedichte geschrieben werden sollten, nein, ich möchte hier zunächst überhaupt nicht "werten", sondern einfach die "Frage" an sich in den Raum stellen. Ich finde die Problematik äußerst komplex, denn es spielen viele Faktoren eine Rolle. Warum liegt einem Dichter daran, seine Werke auf komplizierte Art zu verschlüsseln, indem er "verlangt", dass jemand z. B. die Edda gelesen hat oder Platon? Möchte er Leser ein wenig "anschieben", damit sie sich "weiter bilden"? Möchte er zeigen, was er alles "weiß"? Wo liegt die "Grenze", gibt es eine und was sind/waren die Motive des Verfassers? Möchte er den Lesern etwas "geben" oder dient es der Selbstdarstellung? Mich würden hier Meinungen sehr interessieren, aber ich verzichte bewusst auf Beispiele, denn es geht mir nicht um konkrete Personen (lebend oder nicht). Ich frage mich, ob ein Gedicht "Sinn" besitzt, wenn es vom größten Teil der Leserschaft nicht mehr verstanden werden kann. Ist es "zu viel", wenn eigentlich ein Äquivalent des Steins von Rosette/Rosetta dazu gehörte, um es einem Leser zu ermöglichen, die "Hieroglyphen" zu entschlüsseln? Und die "andere Seite": Sollte ein Dichter überhaupt "Rücksicht nehmen" und zumindest einen Teil seiner Werke anderen auf eine "leichter verständliche" Art zugängig machen oder sollte er in jedem Fall so schreiben, wie er möchte - mal ganz unabhängig von seinem Motiv betrachtet. Jedenfalls würde ich mir eine Diskussion darüber wünschen, denn - beziehe ich das hier von mir Geschriebene auf Lyrikforen, dann sind es meist die "schwer(er) verständlichen" Werke, die unkommentiert "unterzugehen" pflegen. (Hier auf Gedichte-Eiland ist es eher nicht so, aber ich stellte eine "generelle Tendenz" dazu fest.) Das "Grundproblem" meiner Überlegungen ist: Ein Dichter schreibt, um "jemanden" zu erreichen. Dafür muss er aber auch verstanden werden. Nehme ich dann noch den (leider) immer niedriger werdenden "Stand der Allgemeinbildung" (von "höherer" Bildung spreche ich gar nicht, denn diese besitze ich auch nicht) hinzu, macht es die "Sache" schwierig ... Was meint ihr? ![]() Liebe Grüße ![]() Stimme ![]() P. S.: Alle Links führen zu Wikipedia, nur zur Information.
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Geändert von Stimme der Zeit (03.11.2011 um 07:25 Uhr) Grund: Kleine Ergänzung. |
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#10 | ||
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Slawische Seele
Registriert seit: 07.02.2009
Ort: Inselstadt Ratzeburg
Beiträge: 5.637
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Liebe Stimme,
ich denke, das ist ein sehr gutes "Lagerfeuerthema". Zitat:
Wichtig und schön wäre, wenn sich möglichst viele dazu äußerten. Wir betonen meist die Liebe zur Lyrik, wenn wir in Foren eigene Gedichte posten. Die Motivation scheint eindeutig und ist es doch nicht, wenn man sich ein wenig im Forensein auskennt. Abgesehen von einer Bewertung der Gedichte, die unterschiedlich ausfallen darf und soll, ist der Umgang der "Berufenen" unter einander oft abschreckend. Liest und glaubt man Biographien über die Altmeister, gingen die auch nicht gerade zimperlich mit einander um. Erst recht nicht die Kritiker, die oft über "Sein und Nichsein" entschieden haben. Ich glaube es mangelt haupsächlich an Ehrlichkeit. Das unterstelle ich nicht den anderen. Ich habe mich selbst dabei erwischt. Darum schreibe in weiter in der "Ichbeispielform". Z.B.: Ich schreibe mir etwas von der Seele und ernte statt eines "Beifalls" tiefstes Mitgefühl und bekomme Ratschläge für eine Lösung des Problems, der Traurigkeit oder des Mißgeschicks. Ich fühle mich "entlarvt" und berufe mich sofort darauf, das lyr. Ich nicht mit dem Autor gleich zu setzen. Lasse ich alles Persönliche bewusst aus und mache eine "Lehre oder Moral" daraus, kommt sofort das Missfallen des erhobenen Zeigefingers. D. h. ich werde selbst in der Motivation "beschnitten" und hüte mich, mir treu zu bleiben. Bei den "Altmeistern" hat man damit kein Problem mehr. Man liest ihre Gedichte und entscheidet für sich, ob es anspricht, gefällt oder lyrisch wertvoll ist. Den unterschiedlichen Geschmack in der Beurteilung erkennt man schon in der Rubrik der Lieblingsgedichte. Bei den "Altmeistern" sucht man sich seinen "Liebling" aus und kann es kundtun. Ist man lebendig und stellt sich vor/dar, muss man mit Kritiken leben.Fallen sie positiv aus, ist die Welt in Ordnung - zunächst. Mit der Zeit hat man selbst viel gelesen, geschrieben und kann sehr wohl unterscheiden, ob man beständig nur freundlich behandelt wird, weil eh nichts zu wollen ist, oder ob man sich tatsächlich zum "Dichter" entwickelt hat. Die gegebene "Eitelkeit" darf man dabei nicht unterschätzen. Bei der Dichtung spricht man von der schönen Kunst. Schon bei "Kunst" gehen die Meinungen weit auseinander. Die Schönheit hatte schon Kriege zur Folge. ![]() Zitat:
Gibt aber jemand beständig seine "hohe Bildung" preis und spricht mir deshalb ein Verständnis für seine Lyrik ab, dann sprechen wir nicht mehr über eine gemeinsame Liebe zur Lyrik, sondern über seine Bedingungen zur Lyrik. Das ist aber auch nur relativ. Denn ich bestehe auf Einhalten der Rechtschreibung - während der andere Dichter meint, es käme nur auf den Inhalt an. Fazit: Dichtung ist entweder Berufung oder Hobby. Etwas, was mir kein anderer nehmen kann. Er kann mir mit konstruktiver Kritik helfen oder mich mit einem Lob anspornen. Die Liebe zur Dichtung kann mir niemand nehmen. Was jeder können sollte, ist ein entsprechender Umgangston. Man nehme zwei Liebende. Sie lassen sich von niemanden sagen, sie passten nicht zu einander, wenn sie wahrhaft Liebende sind. Sie werden es bleiben, selbst wenn sich die ganz Welt gegen sie verschwört. ![]() Liebe Stimme, du hast so viel angesprochen. Ich weiß gar nicht, ob ich auf alles eingegangen bin. Ich lege etwas Holz nach und lausche. LG Dana |
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