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heimkehrerin
Registriert seit: 19.02.2017
Ort: im schönen Österreich
Beiträge: 389
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Um Drogen, Sex und Dramen wird gebeten,
darum, sich nicht zu sehr zurückzuhalten! Der Durst nach Blut lenkt jene Kampfgestalten, die freudvoll die Arena hier betreten. Die Lust daran, zu beißen und zu treten, versuchte nur zu gern ich zu entfalten. Ich gebe zu - ich bin da sehr verhalten. Wie gerne würd ich froh in Klöten treten, an Zöpfen ziehn und kratzen bei den Damen, die Worte tief aus dunklen Kellern holen, und derb sein in dem hier gegebnen Rahmen. Als Mädchen wurde "Nett-Sein" mir befohlen, undenkbar, dass da böse Worte kamen. Ich könnt es gern: das Dichter-Arsch-Versohlen.
Geändert von fee_reloaded (22.03.2017 um 20:08 Uhr) |
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#2 |
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heimkehrerin
Registriert seit: 19.02.2017
Ort: im schönen Österreich
Beiträge: 389
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In Fräuleinpos wird - bittschön! - nicht gebissen!
Mir wird schon beim Dran-denken blümerant! Ich finde diesen Vorschlag allerhand! Hat hier noch irgendjemand ein Gewissen?! sag ich und press mich dicht an diese Wand und denk, die Fahne brauch ich nicht zu hissen; ich werd mich fest in diese hüllen müssen! Dann beißt der Faldi nur in deren Rand. So tief kann der die Zähne niemals schlagen durch Flaggenschichten inklusive Jeans! Dann wird er das gewiss erst gar nicht wagen. Doch Zweifel keimt im grünen Gürtel Wiens (und wächst, um an dem Fräulein fee zu nagen): Kann sein, der hat doch Recht und ich verdien's...? Geändert von fee_reloaded (06.03.2017 um 18:21 Uhr) |
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#3 |
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Lyrische Emotion
Registriert seit: 07.02.2009
Ort: Inselstadt Ratzeburg
Beiträge: 9.988
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Du kommst mit deiner jämmerlichen Seele und ein paar abgefuckten Doppelreimen, doch musst du erst mal dein Gehoppel timen, sonst landest du mit Wucht an einer Stele. Dein Maul ist viel zu groß für deine Kehle, ich höre dich wie einen Moppel schleimen, was könnte schon aus einem Stoppel keimen für eine ebenbürtige Querele? Die Dämmergluten werden sich verdunkeln, dem kleinen Reimer schwinden die Meriten, Poeten aber lassen Sterne funkeln. Der Hofnarr steht zum Gruße der Eliten! Was sollen wir mit lyrischen Furunkeln? Wir brauchen Könner hier und keine Nieten. ...soll ich die Doppelreime farblich hervorheben? ![]() ![]()
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Oh, dass ich große Laster säh', Verbrechen, blutig kolossal, nur diese satte Tugend nicht und zahlungsfähige Moral. (Heinrich Heine) Für alle meine Texte gilt: © Falderwald --> --> --> --> --> Wichtig: Tipps zur Software |
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#4 |
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Lyrische Emotion
Registriert seit: 07.02.2009
Ort: Inselstadt Ratzeburg
Beiträge: 9.988
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Ich gebe zu, ich bin gewissenlos moralbefreit, man kann's zusammenfassen, Experte der perfiden Bosheitklassen, ich stelle meine Gegner gerne bloß. Doch nein, ich beiße nicht in Fräuleinpos, das habe ich Herrn Kykal überlassen, er soll bei einem Weiberfurz erblassen, das wäre lustig für den Trauerkloß. Denn meine Art ist mehr subtil und dreister, ich komme nicht, wie Erich, mit Getobe, in meinen Zeilen spiegelt sich der Meister. Ich trage nur die beste Garderobe, und pflege die Kultur der feinen Geister, ich habe ja Herrn Kykal für das Grobe.
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#5 |
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TENEBRAE
Registriert seit: 18.02.2009
Ort: Österreich
Beiträge: 8.570
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Der laute Falder fängt sich eine Schelle
von jedem hier! Sein garstiges Geschwelle, sich widerwärtig blähend auf die Schnelle, verdient durchaus einmal die grobe Kelle! Wir wissen ja, er ist nicht eben helle, macht ohne Anlass eine Riesenwelle mit seinem Eigenlob! Aus dieser Quelle stürzt abwärts er mit merklichem Gefälle, schlägt mancher Seele schmerzlich eine Delle und spürt es kaum! Geschädigte, ich stelle zur Diskussion: Wir nageln seine Bälle demnächst auf Schienen! Seine Überfälle entfesselter Natur sind Wutgebelle, und hoch sind seines Neides blanke Wälle!
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Weis heiter zieht diese Elend Erle Ute - aber Liebe allein lässt sie wachsen. Wer Gebete spricht, glaubt an Götter - wer aber Gedichte schreibt, glaubt an Menschen! Ein HAIKU ist ein Medium für alle, die mit langen Sätzen überfordert sind. Dummheit und Demut befreunden sich selten. Die Verbrennung von Vordenkern findet auf dem Gescheiterhaufen statt. Hybris ist ein Symptom der eigenen Begrenztheit. |
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#6 |
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Lyrische Emotion
Registriert seit: 07.02.2009
Ort: Inselstadt Ratzeburg
Beiträge: 9.988
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Dort, in der Alpenrepublikidylle mit tiefen Tälern, Bergen, weiten Almen, wo Rinder gähnend Gras und Klee zermalmen, erzeugt Herr Kykal nur Gedichtegülle. Ich aber nutze Schleswig Holsteins Fülle, wo Rastafari dicke Tüten qualmen des Nachts am Ostseestrand und unter Palmen, damit die Muse lyrisch mich umhülle. Ich sage dir jetzt etwas unter Kumpeln, versteh's als gutgemeintes Freundschaftszeichen, ein aufgeblasener Ballon wird schrumpeln. Es wird mein Mitleid dich zwar nie erreichen, doch seh' ich dich auf einem Reime humpeln, dann finde ich das schon zum Steinerweichen.
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#7 |
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TENEBRAE
Registriert seit: 18.02.2009
Ort: Österreich
Beiträge: 8.570
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Dein Land: so flach wie deine platten Witze,
und wie die Stirnen seiner Krauspoeten! Und jede Düne schon ein "Berg mit Klöten" - doch was dort echte Eier hat: Nix nütze! Der du im Schlamm dich siedelst, ach stibitze nicht ständig mir die Zeit mit platten Bildern von Bauern, die in Lederhosen wildern, und weichem Kuhdung in der Sommerhitze! Obwohl - ich muss mein strenges Urteil mildern: Du bist in Holstein sicherlich ein Weiser und hilfst den Euterwürgern, wenn in Nöten die derben Geister ihre Sorgen schildern! Nach deinem Ratschlag sind sie etwas leiser: ein bessres Bild als sie ansonsten böten!
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Weis heiter zieht diese Elend Erle Ute - aber Liebe allein lässt sie wachsen. Wer Gebete spricht, glaubt an Götter - wer aber Gedichte schreibt, glaubt an Menschen! Ein HAIKU ist ein Medium für alle, die mit langen Sätzen überfordert sind. Dummheit und Demut befreunden sich selten. Die Verbrennung von Vordenkern findet auf dem Gescheiterhaufen statt. Hybris ist ein Symptom der eigenen Begrenztheit. |
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#8 |
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heimkehrerin
Registriert seit: 19.02.2017
Ort: im schönen Österreich
Beiträge: 389
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(I faung amoi auf Hochdeitsch au....zua bessan Vöhkavaständigung))
Du, Erich, bist und bleibst nun mal der beste Sonette-Dichter hier auf diesem Eiland! Wie schön es wär, so dachte ich doch weiland, mit dir gemeinsam (du mit Trachtenweste und ich im Dirndl!) über grüne Almen in unsren schönen Alpen hinzueilen, an manchem klaren Quell auch zu verweilen! Wer braucht da einen Strand und schnöde Palmen! (weu....) Mit gscheide Haferlschuah und Lederhosn da schaud a Maunsbüd richtig knackig aus! Da kaun da Faldi sein Ballon aufblosn so vü er mog und a sein Stirn gaunz kraus in Foitn leng. Mia beide song nur "Wos'n? Wer ned amoi a Schlucht hod, der is raus!" Geändert von fee_reloaded (07.03.2017 um 17:10 Uhr) |
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#9 |
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TENEBRAE
Registriert seit: 18.02.2009
Ort: Österreich
Beiträge: 8.570
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Was die in Holstein so als "Schlucht" erkiesen,
geht hier als Brötchenfalte durch! Die Flachen beneiden uns, wenn wir beim Jodeln lachen, von Alm zu Alpe springend! Ihre miesen, versumpft versifften Matsch- und Moderwiesen, soweit das Auge reicht, wo die Felachen sich täglich mühen und "Geschäfte" machen, ersäufen jeden Geist und tilgen diesen! Im Ganzen ist der Nordgermane freudlos und nimmt sich ohne Zweifel viel zu ernst! Der hohe Sinn bleibt vor dem Bilde neidlos, das mancher gibt, der über Deiche eiert! Was immer er auch anfängt, du entfernst dich wahrlich gerne, eh dein Feinsinn reiert!
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Weis heiter zieht diese Elend Erle Ute - aber Liebe allein lässt sie wachsen. Wer Gebete spricht, glaubt an Götter - wer aber Gedichte schreibt, glaubt an Menschen! Ein HAIKU ist ein Medium für alle, die mit langen Sätzen überfordert sind. Dummheit und Demut befreunden sich selten. Die Verbrennung von Vordenkern findet auf dem Gescheiterhaufen statt. Hybris ist ein Symptom der eigenen Begrenztheit. Geändert von Erich Kykal (28.01.2018 um 21:31 Uhr) |
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#10 |
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Lyrische Emotion
Registriert seit: 07.02.2009
Ort: Inselstadt Ratzeburg
Beiträge: 9.988
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So, Mädel, deine Schonzeit ist vorbei, verlass dich nicht auf Flehen oder Beten, jetzt wird dir kräftig in den Arsch getreten, ab nun fließt Blut bei dieser Metzelei. Mir kommt schon der Verdacht der Klüngelei: Zwei abgetakelte Sonettproleten bedenken mich gemeinsam mit Pamphleten und österreichischer Sophisterei. Von mir aus drück dir Erich an den Busen und schicke ihn durch eine hohle Gasse, geht spielen oder in den Schluchten schmusen. Der Blümchendichter schreibt zwar eine Masse und kann auch keinerlei Kritik verknusen, doch meine Spottsonette haben Rasse.
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Oh, dass ich große Laster säh', Verbrechen, blutig kolossal, nur diese satte Tugend nicht und zahlungsfähige Moral. (Heinrich Heine) Für alle meine Texte gilt: © Falderwald --> --> --> --> --> Wichtig: Tipps zur Software Geändert von Falderwald (07.03.2017 um 20:46 Uhr) Grund: Korrektur |
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