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#1 |
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Lyrische Emotion
Registriert seit: 07.02.2009
Ort: Inselstadt Ratzeburg
Beiträge: 10.054
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Erfroren Der Sommer neigt sich bald dem Ende zu, die Tage werden wieder kürzer und das Laub der Bäume färbt sich langsam bunt, doch frage ich zum Herbst mich, wo bist du? Wir hatten lange schon kein Rendezvous mehr und ich frage mich, was ist der Grund dafür, es lief doch alles so schön rund, die schöne Zeit verging jedoch im Nu. Der Herbst wird still verstreichen und allein geleitet mich das Schicksal dergestalt auch in die dunkle Jahreszeit hinein. Es kommen Lenz und Sommer dann alsbald, für mich jedoch bleibt auch im Sonnenschein das Leben ohne dich nur winterkalt. Falderwald . .. .
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Manchmal muss man eben Dreck fressen, um Gold kacken zu können (Falderwald) Für alle meine Texte gilt: © Falderwald --> --> --> --> --> Wichtig: Tipps zur Software |
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#2 |
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Lim-Fee
Registriert seit: 01.05.2014
Beiträge: 177
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Lieber Falderwald,
Erfroren hat wieder diese stille Melancholie, die du so gut beherrschst. Man spürt sofort, wie der Jahreszeitenwechsel hier nur der Hintergrund ist für etwas viel Tieferes – dieses Gefühl, dass ein Mensch fehlt und selbst der kommende Frühling daran nichts ändern kann. Besonders schön finde ich die klare, ruhige Sprache. Der Text trägt keinen überflüssigen Schmuck, sondern wirkt wie ein leiser Atemzug, der sich einfach in den Herbst legt. Die letzte Zeile trifft sehr: Dieses „winterkalt“ im Sonnenschein ist ein starkes Bild für eine Liebe, die weiterwirkt, auch wenn sie nicht mehr da ist. Herzliche Grüße von Xenia
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