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Senf-Ei
Registriert seit: 26.04.2014
Beiträge: 861
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Hallo Wolo,
die Lithurgie vergiss einfach, wenn Du nichts damit anfangen kannst. War nur eine kleine Albernheit. Das Geschnörkel ist nicht nur die (für mich grauenhafte) Satzverdrehung (ist das ein Laokoon-Vers?), sondern auch das archaisch anmutende "Aug". Das würde ich höchstens noch bei Voss in einer Homer-Übersetzung hinnehmen. Ich hab aber jetzt doch mal bei Rilke gestöbert und sieh an, ich komme aus dem Staunen nicht raus. Er hat diese (unsägliche) Verkürzung tatsächlich mehrfach in seinen Gedichten verwendet. Gut, lass es drin. Ich nehme es mit Humor. ![]() LG Claudi
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. Rasple die Süßholzwurzel so fein, dass es staubt, in den reichlich |
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#2 |
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Gast
Beiträge: n/a
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hallo claudi
ich habe mal "aug und ohr" gegoogelt. war dann nicht mehr gross erstaunt, als ich sah, dass die ersten funde alle die schweiz betrafen. "ein genuss für aug und ohr" ist mir aus meiner jugend, als ich noch konzert- und andere ktritiken las, sehr vertraut. aber eben: schweiz. rilke war ja ein halber schweizer. da muss er einfach das A&O unterstützen. Voss wäre für mich ein grund, den Ausdruck zu meiden. Alles, das A&O, die Inversion und der ganze Rest, sind in erster Linie Parodie, in zweiter Linie der Versuch, mit dem parodierten Stil was Klingendes zu gestalten. Mit deinen Worten: Vergiss es einfach! :-) schönen abend |
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#3 | |
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Senf-Ei
Registriert seit: 26.04.2014
Beiträge: 861
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Hallo Wolo,
Zitat:
LG Claudi
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. Rasple die Süßholzwurzel so fein, dass es staubt, in den reichlich |
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#4 |
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Gast
Beiträge: n/a
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naja, komm her und "nimm ein aug voll" von dem, was rilke herzog. (fürchte nur, es waren schon damals die schweizer franken - aber die gibt's aiuch heute noch...)
schönen sonntag w. |
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