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#1 |
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Gast
Beiträge: n/a
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Die letzten Tage standen im Zeichen der Meinungsfreiheit, und die Augen waren auf Paris gerichtet. Unfassbar sind die Taten, der Terroristen. Die Morde wirken ob, wir als Demokratrie es wollen oder nicht - Was ich gut finde, sind die Reaktionen der Menschen in Europa. Die Demonstrationen gegen Terror und gegen die Mörder.
Ein emporgehaltener Stift bekundet Freiheit im Denken! Du sprichst hier mit klaren Worten gegen den Terror, die Form des Gedichtes läßt mich mitschwingen....Du klagst an, deine Worte lassen mich mitfühlen....mit den unschuldigen Opfern, deren Angehörigen, die diesen Tag nie vergessen werden. Ich finde gut, dass du dich mit Wut, die ich durchaus hatte/ habe, und die verständlich ist, zurückgehalten hast. Deine letzten Zeilen: Zerbrecht in euren Herzen alle Mauern, lasst uns gemeinsam um die Opfer trauern. So schicken wir der Freiheit Paradies ein Mitgefühl aus Liebe nach Paris. schließe ich mich mit vollem Herzen an. Sehr sehr gerne gelesen, mit einem erhobenem Stift in der Hand! Liebe Grüße sy PS: ich glaube das der Terror nicht der Letzte gewesen ist. Geändert von juli (13.01.2015 um 13:34 Uhr) |
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#2 |
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Slawische Seele
Registriert seit: 07.02.2009
Ort: Inselstadt Ratzeburg
Beiträge: 5.637
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Lieber Faldi,
mich hat dein Gedicht 01/15 betroffen gemacht und als Werk zutiefst beeindruckt (bereits vor dem Posten). In drei Strophen erfasst du ein Geschehen, das die meisten Menschen zunächst nur taumeln lässt. Nun habe ich auch die Kritiken gelesen und erkenne, wie schwer es ist, sich lyrisch, gefühlsmäßig und "unreißerisch" zu bekennen. Dabei hast du genau diesen "Zwischenraum" verdichtet. Die menschverachtende "Schlachtung" ist uns längst "vertraut" - aber Paris und Charlie liegen sehr nah, die Videos sind unfassbar. Millionen Menschen gehen auf die Straße und trauern - dein Gedicht ist eine Stimme dazu. Warum (liebe Kritiker, versteht richtig) "ertragen" wir einen solchen Gefühlsausbruch nicht mehr. Warum ist er verraucht oder nicht angemessen? (Das meine ich als Frage und völlig frei von der Kritik am Gedicht.) Die Antworten darauf liegen im Geschehen selbst. Wir werden überflutet mit Antworten und Fragen, die wir gar nicht mehr erfassen können. In einer Nebenstraße trauern medienwirksam untergehakte Politiker - fern von der Masse aus Sicherheitsgründen . Wir trauen uns der "Größe" wegen nicht mehr, uns "entsprechend" zu äußern und das Hauptanliegen selbst ist die freie Meinungsäußerung.Ich sende mein Mitgefühl an die Betroffenen, an ihre Familien und erlaube mir zugleich, mir ein Bild davon zu machen, wie beklemmend es ist, sich dazu zu äußern. Dein Gedicht ist mir dabei wirklich hilfreich. Liebe Grüße Dana |
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#3 |
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Neuer Eiland-Dichter
Registriert seit: 12.01.2015
Beiträge: 20
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Hallo Falderwald,
Diesem Werk zolle ich noch mehr Respekt als vielen Texten, die ich in den zwei letzten Tagen - seit ich dieses Forum fand - hier las. Es ist eine so große Fülle, dass ich oft nicht weiß, wo sollte ich zuerst meine Spur hinterlassen. Aber nun zu Deinem hochaktuellen Text - den Inhalt kann ich mit Vehemenz unterschreiben! Mir verschlägt es ob der Ereignisse schier die Sprache, bin wie paralysiert und so bewundere ich, wie Du Worte findest, die den Leser derart mitreißen. Danke dafür! Lieben Gruß von Ann
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