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| Kurzgeschichten Geschichten, Erzählungen, Märchen, Fabeln |
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#1 |
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Erfahrener Eiland-Dichter
Registriert seit: 24.04.2011
Beiträge: 3.375
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Liebe AZ,
wie ich dich verstehe, meinen wir ziemlich da gleiche. Ich will mich natürlich auf die Poesie beschränken, aber eine philosophische Diskussion würde ausufern. Trotzdem kurz: Die falsche Vorstellung von der Metapher hat auch Thomas Hobbesschrieb in Leviathan beschrieben: "To conclude, the light of human minds is perspicuous words, but by exact definitions first snuffed, and purged from ambiguity; reason is the pace; increase of science, the way; and the benefit of mankind, the end. And on the contrary, metaphors, and senseless and ambiguous words, are like ignes fatui; and reasoning upon them is wandering amongst innumerable absurdities; and their end, contention and sedition, or contempt." Auch über das Haiku kann ich jetzt nicht viel sagen, da es eine sehr umfangreiche Litaratur und sehr viele Meinungen gibt. Aber als Arbeitshypothese gehe ich davon aus, dass gerade das Haiku (wenn es ein wirklich gutes ist) nichts als Metapher in der konzentriertesten Form ist - sozusagen Metapher pur. Deswegen muss es sich auf die reine Beschreibung der für die notwendige, spannungsgeladene Bilderfolge (meist nur zwei, d.h. die kleinstmögliche Folge) der Metapher beschränken. Sobald ich das genauer darlegen kann, werde ich einen Anhang schreiben. Nochmals vielen Dank für deine Anregungen. Liebe Grüße Thomas
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© Ralf Schauerhammer Alles, was der Dichter uns geben kann, ist seine Individualität. Diese seine Individualität so sehr als möglich zu veredeln, ist sein erstes und wichtigstes Geschäft. Friedrich Schiller |
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#2 |
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Wortgespielin
Registriert seit: 18.07.2014
Ort: NRW
Beiträge: 665
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Hi Thomas,
was bist denn du für einer, willst die Bedeutung der Metapher in der Lyrik beleuchten, und lieferst uns mit Hobbes schon wieder den nächsten Staatsphilosophen par exelence. Und den gar auf englisch. Wobei damit zu rechnen ist, dass zwei Drittel des Forums hier spätestens abschalten. Ich hatte auf anschauliche und belebende Beispiele gehofft. Im Bäckeraufsatz wurden doch schon so schön in der Materie herumgeknetet . Deine Arbeitshypothese zu Haikus finde ich aber umso interessanter. Die Metapher wird ja immer gerne zur beliebten Streitfrage, über die ,,Vollkommenheit" eines Haikus. L.G.AZ Geändert von AAAAAZ (21.09.2014 um 20:39 Uhr) |
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#3 |
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Erfahrener Eiland-Dichter
Registriert seit: 24.04.2011
Beiträge: 3.375
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Liebe AZ,
ich bin halt ein seltsamer Vogel, aber mit der Zeit habe ich mich an mich gewöhnt. Ok, es ist ein bisschen anstrengend... Liebe Grüße Thomas
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© Ralf Schauerhammer Alles, was der Dichter uns geben kann, ist seine Individualität. Diese seine Individualität so sehr als möglich zu veredeln, ist sein erstes und wichtigstes Geschäft. Friedrich Schiller |
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