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Denkerklause Philosophisches und Nachdenkliches

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Alt 06.12.2013, 20:41   #1
Dana
Slawische Seele
 
Registriert seit: 07.02.2009
Ort: Inselstadt Ratzeburg
Beiträge: 5.637
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Zitat:
Zitat von Erich Kykal
Unter Vogelzwitschern schreiten
wir dem neuen Licht entgegen:
Eines Frühlings Blütensegen.
Lieber eKy,
so war es immer und so schreiten wir Jahr um Jahr weiter.
Im Frühling "rasten" wir vor lauter Glück aus und im November hangeln wir uns an die Hoffnung auf den nächsten Frühling.
Wir hören das letzte Lied und genießen die ersten Töne als nie da gewesen.

Darum mag ich alle jetzigen und gewesenen guten Dichter. Sie hangeln uns über Stimmungen hinweg oder vertiefen die Traurigkeiten so sehr, dass man sie labend genießt.

Du hast bewiesen, dass "verrufene" Paarreime, lyrisch dargeboten, Wortkunst und Poesie sind und bleiben.

(Ich habe in einem anderen Forum einen Zank (nicht Streit!) über Poesie gelesen. Würden diese Leute ihre "Wortgewandtheit" in Dichtung üben, statt im Zank über eigene Eitelkeiten, hätten wir alle mehr davon.)

Ich habe "Das letzte Lied" genossen:

Zitat:
Zitat von Erich Kykal
zart in das Novembertosen,
und ein Duften wie von Rosen
sintert aus Erinnerungen
durch die Lüfte und die Lungen.
Meine Rankrose (ein Geschenk von meinen Kindern) hat heute noch zwei Blüten und zwei Knospen und beide beugen sich ein wenig unter der Last des heute gefallenen Schnees. Ein wunderschönes Bild, lyrisch und real.

Liebe Grüße
Dana
Dana ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.12.2013, 17:31   #2
Erich Kykal
TENEBRAE
 
Benutzerbild von Erich Kykal
 
Registriert seit: 18.02.2009
Ort: Österreich
Beiträge: 8.570
Standard

Hi, Dana!

Vielen Dank für deinen innigen Beitrag! Da bleibt nichts hinzuzufügen! Möge deine Last eine leichte sein und dich niemals beugen!

LG, eKy
__________________
Weis heiter zieht diese Elend Erle Ute - aber Liebe allein lässt sie wachsen.
Wer Gebete spricht, glaubt an Götter - wer aber Gedichte schreibt, glaubt an Menschen!
Ein HAIKU ist ein Medium für alle, die mit langen Sätzen überfordert sind.
Dummheit und Demut befreunden sich selten.

Die Verbrennung von Vordenkern findet auf dem Gescheiterhaufen statt.
Hybris ist ein Symptom der eigenen Begrenztheit.
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