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Finstere Nacht Trauer und Düsteres

 
 
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Alt 09.08.2011, 20:08   #3
Dana
Slawische Seele
 
Registriert seit: 07.02.2009
Ort: Inselstadt Ratzeburg
Beiträge: 5.637
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Liebe Stimme,

ich habe dein Gedicht mind. 3 Mal gelesen und selbsverständlich Idas Kommentar und deine Antwort.

Kompliment - vor lauter Lärm mussten wir uns konzentriert einlesen.

Die "Erzählweise" zeigt die Geräusch- und Lauteinwirkung in ihrer ganzen Breite auf. Bei dir bin ich sicher, dass es so gewollt ist.

Erschreckend ist, was ich immer wieder erlebe. Wenn irgendwo Stille einkehrt, kommt prompt diese Bemerkung: "Mir ist das zu unheimlich hier, es ist so still."

Wind, Wasserrauschen, Vogelsang werden kaum noch wahrgenommen. Sie gehören schon zu dieser unheimlichen Stille.
Kinder muss man fast "therapeutisch" zu dieser Stille führen, damit sie eine neue Welt entdecken.
Beim Knacken im Wald (wenn man in jene "Zwangsstille" gerät) denkt niemand zuerst an ein Waldtier - es stellt sich sofort Angst ein, weil man dieses Knacken mit Bildern aus Krimis o.ä. verbindet.

Ich finde dein Werk sehr gelungen und hoffe, dass es andere inspiriert, sich immer wieder auf eine Stille einzulassen.
Damit meine ich nicht die Stille, die eintritt, wenn man sich mit Ohrstöpseln bewaffnet.
Winde, Wasser, Vogelsang und Kinderlachen sind für mich wohltuend und gehören zur Kathegorie: erholsame Stille.

Nur hier:

Zitat:
Zitat von Stimme der Zeit
Selbst das Schweigen verstummt, machtlos zu Boden gebrüllt.
Kann das Schweigen verstummen? Oder: Wollte es "Macht" ergreifen, bevor es machtlos zu Boden gebrüllt worden ist?

Ich weiß selbsverständlich, was du meinst. Mir geht es um den lyrischen Ausdruck.

Bevor ich einen Vorschlag mache, lasse ich nur die Anmerkung stehen, weil ich sicher bin, dass wenn du es auch so siehst, dir bestimmt etwas einfällt.

Gern gelesen und auf diesen Pegel eingelassen.

Nun aber liebe Grüße in aller Stille - draußen rauscht der Wind und eine Taube gurrt,

Dana
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