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#1 |
der mit dem Reim tanzt
Registriert seit: 18.02.2009
Ort: SpreeAthen
Beiträge: 565
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Hallo Cimex, wir hatten noch nicht das Vergnügen miteinander. Daher finde ich es natürlich prima, von dir Lob zu hören und sanfte Kritik. Ich bin zwar immer ein Verfechter der Verdichtung, habe mich aber hier von der Stimmung verleiten lassen etwas auszuschweifen. Der abrupte Abbruch zum Schluss ist gewollt, ist doch das Lebensende auch immer ein Abbruch. Dana hat es beschrieben, wie es von mir gemeint ist. Danke fürs Vorbeischauen.
Liebe Dana, du hast es wieder gleich erfasst, genau so ist der Schluss gemeint. Schließlich ist in der Natur mit jedem Abendrot ein sanftes, fließendes Ende zu beobachten. Das kann man sich nur als Beispiel nehmen, wenn es soweit ist. Danke für die anerkennenden Worte. Gruß Archimedes ...der mit den rundherum gehenden Kreisen
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gestörte Kreise |
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#2 | ||
lebendig
Registriert seit: 28.10.2009
Beiträge: 350
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Hallo Archimedes,
mir sagt dieses Gedicht und vor allem die Bilderebene sehr zu. Noch dazu hast du es im Kreuzreim verfasst, was m.E. gut mit den letzten Schritten korreliert. Schade finde ich, dass der sanfte Lesefluss und die starke Bildebene durch gebeugte Grammatik und mögliche Missverständnisse gestört wird: Zitat:
Zitat:
![]() Die letzte Strophe reisst für mich vieles raus - trotz der Ellipsen. Der abgesetzte letzte Vers sagt mir besonders zu. Handwerklich würde ich mich nochmals dran setzen, denn diese Bilder und das Hintergründige sind es definitiv wert ![]() Gern gelesen und sinniert. Gruß von Quicksilver
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#3 |
der mit dem Reim tanzt
Registriert seit: 18.02.2009
Ort: SpreeAthen
Beiträge: 565
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Hallo Quicksilver, ich danke dir für den positiven Kommentar. Du bemängelst die "gebeugte Grammatik". Ich bin mir da keiner Schuld bewusst, verdrehe ich doch oft die Satzstellung um so spezielle Betonungs- und Deutungseffekte zu erzielen. Auch die Mehrdeutigkeit liegt mir am Herzen. Bei den beiden Zeilen die du anführst:
"harren nun recht guter Dinge, was da kommt in dieser Nacht." kann man es so interpretieren, wie du es beschreibst. Ich meine hier, sie sind recht guter Dinge bei dem Harren, was kommt. Auch hier: "leis im Orbit sich verglüht" interpretiere ich es ander als du. Die Sternschnuppen entstehen, indem Teilchen durch die Reibung der Lufthülle so aufglühen, dass das nun flüssige Material nach hinten wegfließt, sie verglühen sich also im Orbit. Was meinst du mit Ellipsen in der letzten Strophe? Gerne geantwortet Gruß Archimedes ..der mit den sich verglühenden Kreisen
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gestörte Kreise |
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#4 |
Gedankenspringer
Registriert seit: 24.04.2009
Ort: Schönbrunn
Beiträge: 192
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@Archimedes
So kann auch dein lodernd Wesen fest und laut im Leben stehn, sanft im Buch der Wahrheit lesen und doch morgens schon vergehn. |
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