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| Kurzgeschichten Geschichten, Erzählungen, Märchen, Fabeln |
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#1 |
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Lyrische Emotion
Registriert seit: 07.02.2009
Ort: Inselstadt Ratzeburg
Beiträge: 10.015
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Hallo Pedro,
ich wundere mich, daß diese berührende und nachdenkliche Geschichte noch keinen Kommentar bekommen hat. Anfangs dachte ich, eine so lange Geschichte, doch als ich mich dann darauf eingelassen hatte, konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen. Spannend finde ich auch, wie du abwechselnd die Protagonisten wechselst, und dem Leser so die Perspektiven beider Seiten anschaulich schilderst. Das ist schon sehr beeindruckend, wie du den Anfang dieser tückischen Krankheit beschreibst. Obwohl ich mit Kindern arbeite, erlebe ich jeden Tag schlimme Fälle von Demenz, denn wir gehen mittags in ein Seniorenheim zum Essen. Deine Geschichte macht betroffen, denn vielen Menschen ist gar nicht bewusst, was die Krankheit "Alzheimer" und "Demenz" in Wirklichkeit für Erkrankte und Angehörige bedeutet. Eine schöne Geschichte ist das nicht, Pedro, aber eine sehr gute. Sowohl was Inhalt, als auch Form betrifft, rundum gelungen und empfehlenswert. Das hat mich sehr nachdenklich gemacht und man kann letzten Endes nur hoffen, von solch einem Schicksal, ob so oder so, verschont zu bleiben. Auch der Titel bekommt im Laufe des Lesens eine völlig andere Bedeutung und zieht sich wie ein roter Faden durch deine Geschichte. In diesem Sinne gerne gelesen und kommentiert... ![]() Liebe Grüße Bis bald Falderwald
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Oh, dass ich große Laster säh', Verbrechen, blutig kolossal, nur diese satte Tugend nicht und zahlungsfähige Moral. (Heinrich Heine) Für alle meine Texte gilt: © Falderwald --> --> --> --> --> Wichtig: Tipps zur Software |
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#2 |
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Erfahrener Eiland-Dichter
Registriert seit: 31.10.2009
Ort: Freiburg
Beiträge: 151
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Hallo Falderwald,
ich habe mich auch gewundert, dass ich zu diesem Text bisher keine Rückmeldung erhalten hatte. Um so mehr erfreut mich dein positiver Kommentar. Gruß Pedro |
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#3 |
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Slawische Seele
Registriert seit: 07.02.2009
Ort: Inselstadt Ratzeburg
Beiträge: 5.637
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Hallo Pedro,
wenn ich mich nur ab und an zum Kommentieren einer Kurzgeschichte entschließe, dann liegt es nicht am Desinteresse und schon gar nicht an der Qualität der Geschichte. Ich bin derart auf Gedichte fixiert, dass ich Kurzgeschichten schlicht übersehe. Deine wurde mir direkt zum Lesen empfohlen - und ich bin angetan und berührt. Der Einstieg imponiert, der Leser wird neugierig und hellwach, weil er sich in den anfänglichen "Harmlosigkeiten" wiederfindet. (soweit er jenseits der 25 liegt ).Danach baust du eine gute Spannung auf, besonders auch durch Gedanken und Aussagen der Partner im Wechsel. Das Unausweichliche rückt immer näher und man kommt nicht mehr auf die Idee, die Geschichte wäre evtl. zu lang. Sie fesselt durch Berührung und man nimmt sich vor, stärker auf sich und andere zu achten. Der gut gewählte Titel wird nach dem Lesen nur noch bestätigt. Ich habe mich interssiert auf deine Kurzgeschichte eingelassen, die wirklich gut geschrieben ist. Liebe Grüße Dana |
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#4 |
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Erfahrener Eiland-Dichter
Registriert seit: 31.10.2009
Ort: Freiburg
Beiträge: 151
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Hallo Diana,
es freut mich sehr, dass mein Schreibversuch bei dir angekommen ist. Wenn du auf Lyrik fixiert bist, kann ich mir vorstellen, dass dich Kurzgeschichten weniger interessieren. Bei mir ist es gerade umgekehrt. Gruß Pedro
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>Die Kritiker nehmen eine Kartoffel, schneiden sie zurecht, bis sie die Form einer Birne hat, dann beißen sie hinein und sagen: „Schmeckt gar nicht wie Birne.“< (Max Frisch) |
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#5 |
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Lyrische Träumerin
Registriert seit: 13.02.2009
Ort: Dort, wo meine Träume mich nähren.
Beiträge: 686
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Lieber Pedro.
Deine Geschichte hätte noch ewig weitergehen können, so spannend und auch interessant wie sie geschrieben ist!! Ich hatte schon relativ früh eine Ahnung die sich dann auch bestätigt hat. Mir gefällt sehr, das du die Gedanken der Frau mit einfließen läßt .. Ich glaube, er vergisst immer mehr, bin besorgt. Es sind zwar nur Kleinigkeiten, aber sie passieren immer öfter. Er sucht dauernd etwas, seine Brille, seinen Geldbeutel, letzthin lagen seine Autoschlüssel im Kühlschrank! Sie klingen wie ein Eintrag ins Tagebuch und unterstreichen damit noch deutlicher ihre Sorge. Du schreibst sehr fesselnd. Einmal der Arbeitsbereich, das Privat bzw Familienleben und auch die Ärztliche Seite. Das bringt Bewegung in deine Geschichte! Schön, das du dich an solch ein trauriges Thema herangewagt hast. Sehr gerne gelesen Lena
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~ Mit lieben Gedanken ~ ©auf alle meine Werke ............ Marion Baccarra
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#6 |
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Erfahrener Eiland-Dichter
Registriert seit: 31.10.2009
Ort: Freiburg
Beiträge: 151
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Morgen, liebe Lena,
ich freue mich sehr, dass das, was ich beabsichtigt hatte, bei dir rübergekommen ist. Ja, das ist ein trauriges Thema, wie du schreibst. Ich habe solche Tragik aus der Nähe miterlebt, sie hat mich voll getroffen und ich habe versucht, darüber zu schreiben. Gruß Pedro |
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