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| Kurzgeschichten Geschichten, Erzählungen, Märchen, Fabeln |
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#1 |
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Lyrische Emotion
Registriert seit: 07.02.2009
Ort: Inselstadt Ratzeburg
Beiträge: 10.149
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Liebe Klatschmohn,
die Schilderung des Schicksals der kleinen Anna durch die Sicht ihres gleichaltrigen Freundes Heiner lässt viele Dinge nur erahnen, und doch entsteht ein relativ deutliches Bild von den Geschehnissen. Immer wieder rütteln uns Schreckensnachrichten über zu Tode gekommen Kinder auf. Sei es durch Missbrauch, durch Gewaltanwendung oder einfach nur durch Vernachlässigung. Das ist ein Spiegel unserer Gesellschaft und damit ganz schön deprimierend. Sehr schön auch herauszulesen ist, daß man sich besser nicht um die Angelegenheiten der anderen Leute kümmert. Diese Gleichgültigkeit gegenüber den kleinen Menschen ist wiederum symptomatisch. Alle verurteilen ein solches Verhalten gegenüber Kindern, doch letztendlich hat auch niemand etwas gesehen oder bemerkt. Geahnt haben sie es, aber getan hat keiner was. Viele Kinder könnten noch leben, wenn wir alle etwas aufmerksamer wären. Manchmal habe ich aber auch den Eindruck, daß Mütter/Väter/Eltern einfach nur mit ihren Sorgen und Nöten im Stich gelassen werden. Und manchmal fasse ich mir an den Kopf, wenn ich höre oder sehe, wie Jugendämter in intakte Verhältnisse aufgrund äußerlicher Zustände eingreifen. Hier bleibt oft die Verhältnismäßigkeit der Mittel nicht gewahrt. Wie auch immer, deine Geschichte ist sehr aufrüttelnd und hat mir in diesem Sinne gut gefallen. Gerne gelesen, nachgedacht und kommentiert... ![]() Liebe Grüße Bis bald Falderwald
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Manchmal muss man eben Dreck fressen, um Gold kacken zu können (Falderwald) Für alle meine Texte gilt: © Falderwald --> --> --> --> --> Wichtig: Tipps zur Software |
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#2 |
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MohnArt
Registriert seit: 07.02.2009
Ort: RLP
Beiträge: 1.949
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Lieber Faldi,
im Umgang der Jugendämter gehe ich mit Dir konform, ich habe da so einiges erlebt. Aber wie sieht die andere Seite aus, chronisch überbelastet und häufig auf sich alleine gestellt, oder gar von Vorgesetzten gedrängt, müssen die zuständigen Sozialarbeiter (innen) Entscheidungen treffen und gleichzeitig aufpassen, dass sie nicht in die Schusslinie geraten. Nicht wirklich ein angenehmer Job. Ja, das Leid der Kinder ist sehr vielfältig und vielfältig ist auch die Verschleierungstaktik der Erziehungsberechtigten. Meiner Meinung nach, muß der Staat hier Räume schaffen, damit Kinder wenigstens ihre Grundrechte bekommen können. Die Ganztagsschule, mit qualifizierten Lehrern und sonstigen Personal, Mittagstisch (wie viele Kinder haben keine warme Mahlzeit), Schulaufgabenbetreuung, Nachmittagsangebote, ärztliche Reihenuntersuchungen. Das würde schon manches Abfedern. Vielleicht kann sich die eine oder andere berufstätige Frau auch dann dazu entschließen Kinder in die Welt zu setzen, denn die Absicherung von Frauen, die Kinder erziehen ist zur Zeit in Deutschland miserabel und wenn der Mann kein Krösus ist, kann ein Kind sehr leicht zu Harz IV führen, zumal wenn sie sich trennen. Ich danke Dir sehr für Deinen Kommentar, liebe Grüße, Klatschmohn |
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