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#1 |
Slawische Seele
Registriert seit: 07.02.2009
Ort: Inselstadt Ratzeburg
Beiträge: 5.637
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Liebe Klatschmohn,
die Gedanken wandern immer wieder, gerade beim dunkelroten Traubensaft. ![]() Ich bin von dieser Art. (Ich oder mein lyr.Ich? - Hier lebe ich vom Mischmasch.) Ich liebe Tagträume, weil mir die Nächte oft Albträume servieren, von Kind an. Dass ich dich zum Träumen verleiten konnte, freut mich ganz besonders. Lieber DerKleinePrinz*, dein Kommi zeigt in seiner "Verdichtung" sehr schön auf, dass du verstanden hast. Verstehen kann man nur, was man selbst er- oder gelebt hat. "Lobhudelei" hin, "Lobhudelei" her - hier kam sie von dir. Das schmeichelt unendlich und beflügelt ein Dichterherz. Liebe Cypi, herzlichen Dank. Ich muss dir etwas erklären: Ich persönlich lasse selten die Sterne "funkeln". Es hat mit mir selbst zu tun. Immer, wenn ich sie sehe, knistern sie. Ich kann es wirklich hören. Wasser, Blätterrauschen, Grillenkonzerte und Stürme entfalten sich zu Sinphonien. Sterne knistern. Ich mag sie, ich bewundere sie - doch ich empfinde immer eine distanzierte Kühle. Einverstanden? Die Assoziation bleibt davon unberührt. Liebe Katzi, ganz genau - ein Wort, ein Gegenstand, ein Gefühl. ![]() Ein Forum kann nüchterne Politik bedeuten - ich höre Forum und sehe ein Dichter-Eiland: Katzi, Klatschmohn, Alive, Danse Macabre, norbert, Lena, Medusa, DerKleinePrinz*, basse, eKy, Archimedes, Cyparis, Pnazerknacker, Seeräuber-Jenny, Hans, Kamelot, erindrud, Sedinus, Ibiado, Pflaumenmus, syranie, Linde, tini, der_Schneider, Hakenarmholzbeinpietje, Dopamin, Mister @, Linde, ragtek, Danni, Fred und Falderwald. Assoziationen sind einfach schön. ![]() Euch allen herzlichen Dank und liebe Grüße Dana
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Ich kann meine Träume nicht fristlos entlassen,
ich schulde ihnen noch mein Leben. (Frederike Frei) |
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#2 |
Gast
Beiträge: n/a
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hallo dana
ich erlaube mir mal, eines deiner gedichte auszuwählen, um zu sagen, was mir gefällt. ich weiss, dass das einer klaren selbstüberschätzung meinerseits entspricht. sorry for trespassing. aber wenn ich deine texte lese, macht mir das doch wieder mut, über die arbeit der dichterin zu schreiben. bitte nimm es mir nicht übel, wenn ich so tue, als könnte ich davon überhaupt etwas verstehen. ich empfinde deine sonatine hier als spannungsvoll und doch harmonisch. (ich rede nicht von der erzählten geschichte, sondern von der Erzählweise.) der erste satz (allegro) enthält in würziger kürze nur gerade die exposition des themas, er passt in tempo und länge zu „kurz noch was einkaufen“. dann folgt quasi als einschiebsel - in der filmsprache könnte man es vielleicht sowohl als "rückblende" bezeichnen wie sich ein "still" oder ein "cut in" (ginton möge mir verzeihen) vorstellen - das (davon-)schweben in gedanken- und gefühlswelt (adagio sostenuto). die töne hängen in der luft. in den letzten takten folgt aber bereits der abschied aus dem zweiten satz, in einem "unendlich schweren" akkord. der dritte satz (vivace) nimmt die melodie des ersten wieder auf, variiert sie aber in einer fünfgliedrigen fuge. so. nun hoffe ich, du kannst mit meiner kritik was anfangen. nur wenn du es wünschtest, würde ich auch schreiben, wo ich eher schwächere stellen im text sehe. gruss von wolo Geändert von wolo von thurland (19.07.2011 um 10:23 Uhr) |
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