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#6 |
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Lyrische Emotion
Registriert seit: 07.02.2009
Ort: Inselstadt Ratzeburg
Beiträge: 10.141
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Liebe Lotusblüte,
dein Kommentar hat mich wirklich gefreut, vor allem weil du nicht nur die Oberfläche des Textes anschaust, sondern die Haltung dahinter. Die „Landschaft“, von der du sprichst, ist tatsächlich das Entscheidende: weniger die Handlung als der Blick auf ein Gefüge, das sich selbst nicht hinterfragt. Dass du diese Mischung aus Klarheit und Schmerz wahrgenommen hast, bedeutet mir viel. Der Falke trägt keine Heldenpose, das hast du schön getroffen. Er ist einfach der Einzige, der nicht mitmacht, und genau daraus entsteht seine Würde. Für mich war wichtig, dass sein Aufstieg nicht als Triumph gelesen wird, sondern als Abstand — ein Schritt aus einer Welt, die sich freiwillig klein hält. Dass du diese Ruhe im Erzählen gespürt hast, freut mich besonders, denn sie war mir wichtiger als jede moralische Spitze. Auch deine Bemerkung zur letzten Strophe trifft den Kern: Der Blick von oben ist kein Urteil, sondern ein Erkennen. Vielleicht sogar ein leiser Abschied von etwas, das nie bereit war, sich zu ändern. Wenn das beim Lesen ankommt, dann hat das Gedicht erreicht, was es sollte. Danke dir für deine Worte. Sie sind präzise, warm und aufmerksam — und genau so lese ich sie gern. Liebe Grüße ![]() Falderwald
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Manchmal muss man eben Dreck fressen, um Gold kacken zu können (Falderwald) Für alle meine Texte gilt: © Falderwald --> --> --> --> --> Wichtig: Tipps zur Software |
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