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#1 |
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Erfahrener Eiland-Dichter
Registriert seit: 05.10.2009
Ort: Bratislava-Wien
Beiträge: 734
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Lyrische Emotion
Registriert seit: 07.02.2009
Ort: Inselstadt Ratzeburg
Beiträge: 10.147
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Moin ralfchen,
ich habe überhaupt nichts dagegen, wenn du Bilder postest, aber ich bitte dich noch einmal in aller Höflichkeit, diese Bilder hier etwas kleiner zu halten. Diese Riesendinger "erschlagen" den ganzen Faden, man kann auch etwas kleinere Bilder sehr gut sehen und sie sich bei Bedarf selbst vergrößern. Also bitte, wenn du künftig so lieb wärest... -------------------------------------------------------------------------- Hallo Taxi, Ein sehr atmosphärisches Gedicht, das den Kondor als majestätische, fast mythische Figur zeichnet. Die Bilder sind klar, die Sprache ruhig und getragen, und die Strophen entfalten eine schöne Weite — man spürt die Höhen, die Kälte, die Einsamkeit und die Freiheit des Vogels. Besonders stark sind die Passagen, in denen der Kondor als „Fürst der hohen Lüfte“ erscheint und die Welt unter sich lässt wie ein stiller Wächter. Die letzte Strophe fällt allerdings etwas aus dem Rahmen: Ein Kondor ist kein Adler, und die beiden Vögel stehen auch symbolisch für sehr unterschiedliche Dinge. Der Kondor ist ein Aasfresser und ein Segler der Höhen, der Adler dagegen ein Jäger und ein Symbol für Kraft und Angriff. Wenn hier also „der Adler“ gesucht wird, wirkt das wie ein Bruch im Bildgefüge des Gedichts. Vielleicht ist es metaphorisch gemeint — als Sehnsucht nach etwas Größerem, als Wunsch, über die Welt hinauszuwachsen. Aber rein biologisch und symbolisch betrachtet passt der Adler nicht in die zuvor so konsequent aufgebaute Kondor‑Welt. Trotzdem bleibt das Gedicht insgesamt stimmig und eindrucksvoll. Die Bildsprache trägt, die Stimmung hält, und der Kondor wirkt über weite Strecken so majestätisch, wie man ihn sich vorstellt. Ich würde die letzte Strophe so gestalten: Vielleicht, wenn Winde höher wehen, trägt mich der Kondor still hinan, dort kann ich über Welten sehen, wie frei ein Herz sich heben kann. Aber du nimmst ja keine Vorschläge an und korrigierst auch nichts. (Siehe hier und hier) Liebe Grüße Falderwald
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Manchmal muss man eben Dreck fressen, um Gold kacken zu können (Falderwald) Für alle meine Texte gilt: © Falderwald --> --> --> --> --> Wichtig: Tipps zur Software |
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#3 |
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Erfahrener Eiland-Dichter
Registriert seit: 17.01.2017
Beiträge: 362
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es freut mich, wenn es Dir gefallen hat.
Den letzten Satz hättest Du Dir sparen können, ich nehme sehr wohl Ratschläge an, liebe es aber genauso gern, meine eigenen Sätze, nach Prüfung des Vorschlags. so stehen zu lasen. LG vom Taxi... |
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#4 |
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Lyrische Emotion
Registriert seit: 07.02.2009
Ort: Inselstadt Ratzeburg
Beiträge: 10.147
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Moin Taxi,
alles gut — ein Lyrikforum lebt vom Austausch. Wir stellen Texte ein, weil wir Rückmeldungen möchten, und manchmal sieht man selbst eine Stelle nicht, die anderen sofort ins Auge fällt. Beim Gedicht "Der Sommer ist da" war es genau so eine Stelle: „Wolkenschiffe, Boot für Boot, den Abendhimmel sanft erhellen“ steht grammatisch und inhaltlich ohne Bezug da. Mit dem eingeschobenen „wo“ ergibt die Zeile wieder Sinn und schließt sauber an das Bild davor an. Das ist kein Stilthema, sondern eine objektive sprachliche Notwendigkeit. Ich mache solche Hinweise nicht, um etwas „umzuschreiben“, sondern weil ein Text an der Stelle sonst schlicht nicht funktioniert. Und genau dafür ist ein Forum da: für Austausch, für Hinweise, für das gemeinsame Glätten von Unebenheiten. LG Falderwald
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