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#1 |
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Erfahrener Eiland-Dichter
Registriert seit: 27.08.2014
Beiträge: 470
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Und scheint der hellste Sommer über Schweden...
ich kann im Wort den Lauf der Sonne stoppen; nichts mag die meine Reimkolonne toppen, dein Versgetrampel hängt an seidnen Fäden. Der Erich hört sich selber gerne reden doch kannst du das nur in die Tonne kloppen. Es scheitert unser kleiner Wonneproppen schon an sich selber und auch sonst an jeden. Ermüdend und ermattend ist sein Wimmern, das stolz sich pflegt, und immerzu muss sein Ehrgeiz in der Dummen Augen schimmern. Für mich Gereiften heißt es, kein Tabu muss allein um den Erfolg sich noch verschlimmern, nur weiß ich wohl, ist er schon künftig Humus.
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Das Leben ist eines der schwierigsten. Geändert von Terrapin (30.06.2018 um 23:24 Uhr) |
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#2 |
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TENEBRAE
Registriert seit: 18.02.2009
Ort: Österreich
Beiträge: 8.570
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"An jedem" bitte, tumber Fälleschinder!
Wie wird mir mählich mehr und mehr zur Last das Wortgewühl, das du verbrochen hast, und das sich anhört wie ein Stall voll Rinder! Mir klingt dein Radebrechgereim zu minder - egal, wonach dein Flattergeist auch fasst, er macht nichts draus, was in die Lyrik passt: Er zeugt nur flügellahme, kranke Kinder! Versuch dich nicht an edleren Gefilden, als deine derbe Grobnatur erlaubt! Ich sehe dich, wie Forschergeist den Wilden betrachtet, der nach Instrumenten tastet, die er berechnend zu begreifen glaubt, doch kläglich scheitert, wirr und überlastet.
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Weis heiter zieht diese Elend Erle Ute - aber Liebe allein lässt sie wachsen. Wer Gebete spricht, glaubt an Götter - wer aber Gedichte schreibt, glaubt an Menschen! Ein HAIKU ist ein Medium für alle, die mit langen Sätzen überfordert sind. Dummheit und Demut befreunden sich selten. Die Verbrennung von Vordenkern findet auf dem Gescheiterhaufen statt. Hybris ist ein Symptom der eigenen Begrenztheit. |
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#3 | |
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Forum Kolosseum
Registriert seit: 10.09.2016
Beiträge: 12
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Sonette sind das nicht, die du hier schreibst,
doch wenn du dir dabei so gut gefällst, dass du dich nicht an unsre Regeln hältst, dann fürchte ich, dass du nicht lange bleibst. Nicht länger nehm ich hin, was du hier treibst, ich fordere dich auf, dass du jetzt schnellst die Regeln des Sonetts zufriedenstellst, weil du die strengen Formen sonst entleibst. Ich werde keinerlei Verstoß mehr dulden, es wurde anfangs deutlich drum gebeten, sich an die Regeln dieses Spiels zu halten. So lerne jetzt, begleiche deine Schulden, sonst werde ich mit Pauken und Trompeten den stümperhaften Mist zusammenfalten. Zitat:
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#4 |
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Gast
Beiträge: n/a
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Da schickt der Falder seine Dorflakaien,
um mir den purpurn Tag zu kujonieren! Wann werdens solche Plebs endlich kapieren: sie bleiben immer und auf ewig Laien. Ich sehe deine Beitragszahl, die Größe. So gingen deine Zeilen einfach weiter, an mir ganz schnell vorbei, wie süßer Eiter... Denn deine Zeilen blähen im Gekröse. Und komm mir nicht mit dieser Regelweiche: Das zeigt mir nur, was für ein Lauch du bist und in der Nacht treibst du als Wasserleiche, ganz gut im Sumpf umher, bis zu dem Teiche, in dem sich jedes Wasser formt zu Mist, wo jedes Leben schrumpft zu Froschgelaiche. |
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#5 |
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Erfahrener Eiland-Dichter
Registriert seit: 27.08.2014
Beiträge: 470
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Auf eure Verse hebe ich mein Glas.
Sie zeigen stolz mit Reim und Wort das größte, was vomitierend sich vor mir entblößte, ein unerwartet angelegter Spaß. Ich lag bei Sonnenschein im blauen Gras als ich die Verse las und etwas döste; mag sein, das es nicht hilft, wenn ich euch tröste - ihr bleibt trotz allem Aufwand Mittelmaß. Denn das Sonetteschreiben ist euch Hürde und Hindernis dank zierender Beschränkung, die schwer ihr mit euch tragt wie eine Bürde. Mit jeder satzbautechnischen Verrenkung gelangt ihr kurzerhand und ohne Würde ins uferlose Dunkel der Versenkung.
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Das Leben ist eines der schwierigsten. Geändert von Terrapin (13.10.2018 um 01:25 Uhr) |
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#6 |
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Lyrische Emotion
Registriert seit: 07.02.2009
Ort: Inselstadt Ratzeburg
Beiträge: 10.045
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Ja, hoch die Gläser, lass uns einen saufen,
ein Toast auf Zeiten mit Format und Ehre! Das ist, was ich bestimmt dir nicht verwehre, wir waren einstmals schon ein toller Haufen. Es war so schön, allein im Wald zu laufen, kein Mensch, kein Dichter kam mir in die Quere, es löste sich in meiner Brust die Schwere, da hörte ich im Busch ein kläglich Schnaufen. Kaum warst du von den Toten auferstanden, begann dein übler Ruch mich zu umschleichen, das Frühstück kam mir wie von selbst abhanden. Du hobst dein Glas? Ein lächerliches Zeichen! Dein schnöder Gänsewein ist abgestanden, noch nicht mal Wasser könntest du mir reichen.
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Manchmal muss man eben Dreck fressen, um Gold kacken zu können (Falderwald) Für alle meine Texte gilt: © Falderwald --> --> --> --> --> Wichtig: Tipps zur Software |
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#7 |
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Erfahrener Eiland-Dichter
Registriert seit: 27.08.2014
Beiträge: 470
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Dass Du der Größte bist, das wissen wir.
Ich werde dir auch ungern widersprechen. Du sollst im Spiel uns unsren Willen brechen. Wir stehen dir zum Sieg gefasst Spalier. Der Geist besteht entgegen dem Getier. Es braucht dafür Niemanden zu bestechen. Es liegt allein an unsren eignen Schwächen. Wir Veteranen sind dir Souvenir. Doch trittst du, Feldherr, jene Nacht, dem Weh nah, wann spitzer Ruhm den Höhepunkt verheißt, nicht einem Land, noch sturmzerwühlter See nah, wo heiß die Sonne auf dich niedergleißt, aus diesen Felsengruften der Arena, sei dir gewiss, der Zwirn des Schaffens reißt.
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Das Leben ist eines der schwierigsten. Geändert von Terrapin (24.10.2018 um 20:27 Uhr) |
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#8 |
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Lyrische Emotion
Registriert seit: 07.02.2009
Ort: Inselstadt Ratzeburg
Beiträge: 10.045
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Der Größte bin ich nicht, jedoch der Beste, auf diesen Umstand kannst du einen lassen, mein Genius nährt sich aus vollen Tassen, für deine Grütze bleiben nur die Reste. Versager stellt man nicht auf die Podeste, dasselbe gilt für kleine Hintersassen, du darfst vor meinem Intellekt verblassen, da helfen keine Klagen und Proteste. Nie las ich was von dir, was mich verhexte, nie fühlte ich mich davon unterhalten, erst schleimst du und dann reimst du schlaffe Texte. Sonette musst du so wie ich gestalten, denn meine Kampfsonette sind wie Äxte geschliffen, um den Schädel dir zu spalten.
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Manchmal muss man eben Dreck fressen, um Gold kacken zu können (Falderwald) Für alle meine Texte gilt: © Falderwald --> --> --> --> --> Wichtig: Tipps zur Software Geändert von Falderwald (20.10.2018 um 14:32 Uhr) Grund: Kleine stilistische Änderungen |
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#9 |
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Erfahrener Eiland-Dichter
Registriert seit: 27.08.2014
Beiträge: 470
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Von messerscharfen Hammeräxten sprichst du,
vom mittelalterlichen Schädelspalten, vom Waldspaziergang, und vom Innehalten, so manchen Liebesvers darüber flichst du. Dem Bodensatz der Dekadenten glichst du und wolltest einen Gang noch höher schalten. Wie gut das unsereins die Fäuste ballten. Du dachtest wohl, mit solcher Art bestichst du. Da schaffe in den Wirren ich komplett was erhaben Neues, das durchs Wolkentrüb riss, mit dem Konzert aus dem gewissen Etwas. Dich macht die Weil im Wettstreit nur ein Sieg froh, empor dem Sprossenlaufsteg deiner Hybris betrachte ich die Mannequin der Freakshow.
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Das Leben ist eines der schwierigsten. Geändert von Terrapin (25.10.2018 um 01:50 Uhr) |
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