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Erfahrener Eiland-Dichter
Registriert seit: 05.10.2009
Ort: Bratislava-Wien
Beiträge: 732
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Die Leerstreckung
Der Ausfluss meiner Ungedanken, brächte auch Dämonen ins Wanken. Ich denk an Morden Tag und Nacht, falls ich mal keine Tat vollbracht. Der Satan sieht mich als den Stern, auch wenn der dunkel meine Herrn. So morde ich Tag aus Tag ein und fühle mich unsagbar fein. Auch Folterung und Fleisch verbrennen, um mehr Liebhaberei zu nennen. So gehen meine Tage unter, und Bösartigkeit erhält mich munter. Doch dann kam letzten Endes Wende, ich lande in der Bullen Hände. Sehr bald schon bin ich vor Gericht, wo nur mehr das Gesetz die Pflicht. Das Urteil klingt in hartem Ton: Hinrichtung durch Gift-Injektion. Ein Jahr sitz ich noch in der Zelle, doch jetzt der Akt in aller Schnelle. Für meinen Tod bekomme ich, im rechten Arm den kurzen Stich. Zur längeren Toxinen Fülle, in Venen die Verweil-Kanüle. Intoxikiert mit Atemnot, komme ich nah` dem schnellen Tod. Doch etwas hat nicht funktioniert ich bin einfach supperresiert. Man karrt mich schnell von hier davon und in die Intensivstation. Da liege ich extrem benommen, dem Todesurteil noch entkommen. |
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