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Erfahrener Eiland-Dichter
Registriert seit: 17.01.2017
Beiträge: 242
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Der Kondor
Hoch über schroffen Felsenwänden, wo Wolken leis vorüber zieh'n, trägt ihn der Wind auf starken Händen, als wollte er zum Himmel flieh'n. Kein Flügelschlag zerreißt die Stille, er gleitet stolz durch Himmelweiten. Die Berge beugen sich dem Willen,, wenn seine Majestät auf Wolken reiten. Er kennt die Schluchten, kennt die Höhen, der eis'gen Gipfel, heißen Sand. Hat tausend Sonnen schon gesehen über weitem, großen Land. Er fragt nicht nach des Menschen Grenzen, nach Reichtum, Ehre oder Macht. Er folgt nur seiner alten Sehnsucht, die über Wolken einsam wacht. Oh Kondor, Fürst der hohen Lüfte, du Wächter über Stein und Schnee, dein freier Flug erzählt Geschichten, die niemand je zu Ende seh'. So lehre uns mit deinen Schwingen, wie man gelassen weiterzieht, wie Hoffnung selbst in rauen Winden den Weg zum blauen Himmel sieht. Vielleicht ganz hoch, mit starken Winden, trägt mich der Kondor einst empor, hier will ich den Adler finden, die ganze Welt im Flügelchor. Geändert von Taxi5013 (Gestern um 11:03 Uhr) Grund: Fehler behoben |
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