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Lyrische Emotion
Registriert seit: 07.02.2009
Ort: Inselstadt Ratzeburg
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Liebe Xenia,
danke dir für deinen Kommentar. Es bedeutet mir viel, dass du diesen Text so gelesen hast, wie er gemeint ist — ohne Hast, ohne Abkürzungen, sondern mit dieser stillen Aufmerksamkeit, die du immer hast, wenn du dich in etwas hineinfühlst. „Sternenlos“ ist ein schwerer Text, ja, aber er ist nicht verzweifelt. Er beschreibt eher dieses merkwürdige Zwischenreich nach einem großen Bruch, in dem man nicht kämpft, nicht flieht, sondern einfach treibt, weil der Körper und der Geist nichts anderes zulassen. Du hast das sehr genau getroffen: Es ist kein Aufgeben, sondern ein Zustand, der sich einstellt, wenn man begreift, dass man das Meer nicht beherrschen muss, um weiterzuleben. Dass du die Müdigkeit als Würde gelesen hast, freut mich besonders. Genau das wollte ich zeigen: dass es Momente gibt, in denen das bloße „Da‑Sein“ schon eine Leistung ist. Kein heroischer Akt, kein dramatisches Aufrichten — nur dieses stille Weiteratmen im Dunkel, bis irgendwann wieder etwas Licht durchkommt. Deine Worte tun gut. Danke, dass du sie dagelassen hast. Liebe Grüße ![]() Falderwald
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