Thema: Berlin
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Alt 21.12.2016, 20:03   #5
Kokochanel
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Lieber Thomas,

du hast es gut nachempfunden, ich habe absichtlich den Prosastil gewählt, um die stockenden Gedanken und fehlenden Worte auch stilistitisch zu unterstützen.

Es geht mir hier nicht nur um die Sicht der Opfer, sondern man könnte das Werk auch aus Sicht des Täters lesen. Insofern soll das Gedicht die unabdingbare und unheimliche Nähe zwischen Opfer und Täter nachempfinden.
Dein Kommentar freut mich.

Liebe Syranie,

auch du bist den Gedankenfetzen- schönes Wort- so gefolgt, wie ich es angedacht hatte. Dafür auch dir herzlichen Dank.

Euch beiden ein frohes Fest und alles Gute von Koko

Angelika,
wie meist in deinen Kommentaren lässt du die Empathie für das Werk vermissen und strickst dir deinen eigenen Reim auf das, was da steht.
Das Gedicht drückt keine Trauer aus und ruft schon gar nicht zum allgemeinen "Gutmenschen-Heul-Hype " auf, den ich verabscheue.

Dennoch hat dieses Werk eine andere Intention, die du nicht erspürt hast.
Ich habe schon seit einem Jahr in meinen Satiren auf so ein Szenario und Schlimmeres hingewiesen. Ich bin durchaus nicht erstaunt, sondern habe es kommen sehen. Dennoch darf man wohl betroffen sein.

Betroffen, dass es nun doch passiert ist.
Über das Thema der Bundesregierung und der Flüchtlingspolitik kann man sich streiten und ich habe es schon oft getan, wenn man meine Satiren als rechts angriff. Was sie nicht sind.
Im Moment heißt es, der Täter sei einer, der im Sommer 2o16 schon abgeschoben werden sollte. Ich meine, einer von den Attentaten davor, war auch solch einer. Da muss die Regierung ansetzen!.Da machen sie und Vollzug offenbar Fehler.
Man fragt sich - und das macht mich auch betroffen: Warum ist der noch da?

Diese aber hat nicht direkt etwas mit dem Gedicht zu tun.Ich möchte dir aber eine Antwort auf deine Thesen nicht versagen.
Gruß von Koko
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