Lieber eKy,
das mit den "lyrischen Härtefällen" hat es schon immer gegeben, auch ohne Foren - sofern man biografischen Geschichtserzählern Glauben schenkt.
Eine wahre "Liebesgemeinschaft" waren die Dichter nie.
Und doch bestätigen Ausnahmen eine gültige Regel:
Deine Gedichte bieten sich selten zu gnadenlosen Kritiken an - höchstens zu "Wortklaubereien"

- was wieder für sich spricht.
"Sonnenglut" als Natursonett - wunderbar.
Nichts ist mächtig und gewaltig genug, um nicht einen Gegenpart heraus zu fordern. Hier ist es die sich durch Drehung ergebende Nacht (physikalisch begründet und ebenso notwendig) wie auch das Sprichwort:
"Jede Medaille hat zwei Seiten" - und das ist gut so.
Die Sonne gibt Leben und versenkt es - die Nacht erobert die Welt und erhält sie - welch ausgeklüngelte Waagschale.
Gern im Sonnengluten abgetaucht, auf die Nacht verlassen und heute eine reinigendes Gewitter erlebt. Mein Garten und ich sind glücklich.
Liebe Grüße
Dana