15.01.2012, 18:42
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#2
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ADäquat
Registriert seit: 07.02.2009
Ort: Mitteldeutschland
Beiträge: 13.009
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Hallo Faldi,
angesichts dieser wunderbaren Zeilen muss jede Kritik, wenn es denn welche gäbe, verstummen.
Scharade - ein Rätsel - nennst du dieses wunderbare Gedicht.
Ich habe es nicht lösen können.
Das einzige, was mir hierzu einfällt, ist, dir zu sagen, wie wunderschön sich das lesen lässt,
wie tief melancholische Gefühle die letzten Zeilen wecken:
Zitat:
Die Lebenstage ziehen in die Ferne,
der Wille wird schon schwächer, doch das Herz
erbebt beim Anblick der allabendlichen Sterne.
Ein tiefes Seufzen senkt sich himmelwärts,
die Freiheit meines Geistes lauscht gebannt
den letzten Tönen eines Weltkonzerts.
Zwei Tränen ruhen still in meiner Hand.
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Ein Traum, den man festhalten möchte.
Deine Worte lassen des Leser tief eintauchen in eine Traumwelt; die Bilder erwachen so lebendig
und man wähnt sich inmitten all der Dämonen, Narren und Pferde.
Surrealismus vom Feinsten.
Vielleicht steckt ja auch eine Sage oder ein Mythos dahinter - ich weiß es nicht.
Zu vermuten wäre es, denn nicht umsonst hast du dieses Gedicht in diese Sparte eingestellt.
Deine Antwort wird es mir (vielleicht) verraten...
Ich bin beeindruckt von soviel Fantasie und dichterischem Können.
Das ist der Faldi, wie ich ihn kenne und mag 
Lieben Gruß,
Chavali
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© auf alle meine Texte Die Zeit heilt keine Wunden, man gewöhnt sich nur an den Schmerz
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