21.02.2009, 16:46
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#16
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ADäquat
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3. Monatsgedicht (Reihe) - März
März
Nun ist der März gekommen,
des Jahres dritter Mond.
So schwarz ist noch die Erde,
verschlafen liegt das Feld.
Blass steigt die müde Sonne
hinter Wolkentürmen auf.
Der Wind aus Frost der Nacht
erwärmt sich mit dem Tageslicht.
Zu einer Meise auf der Bank
hat eine zweite sich dazugesellt.
Am Mittag weicht der Dunst ,
der Blick ist klar auf freie Sicht.
Hier und da noch müder Schnee,
gräbt Furchen in das Erdenreich,
sammelt sich als grauer See,
einer Mondenlandschaft gleich.
Doch des Märzens helles Licht
leckt und frißt sich durch das Naß.
Frühlingsteppich es verspricht.
Die beiden Meisen haben Spaß.
Und fruchtbar ist die Luft,
teils rau und oft schon seidenweich.
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© auf alle meine Texte Die Zeit heilt keine Wunden, man gewöhnt sich nur an den Schmerz
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