Inventur der Stunden
Hallo Falderwald,
ein starkes, wunderbar ausbalanciertes Gedicht.
Die Doppelrolle der Zeit – erst die leise, unerbittliche Diebin, die uns das Flüchtige nimmt, und dann die Architektin, die aus Ruinen und verbliebenen Erinnerungen etwas Neues baut – fasziniert mich sehr. Besonders die Wendung zum Schluss hat eine tiefe, fast befreiende Wirkung: Zeit lässt sich nicht bezwingen, aber wir können aufhören, uns an ihr aufzureiben.
Besonders die Bilder bleiben hängen: Das Kieselmuster in der Hand und dieses Bild der Vögel über den Ruinen. Es bringt eine ruhige Gelassenheit mit sich, die sehr lange nachhallt.
Vielen Dank fürs Teilen dieses nachdenklichen Werks!
Liebe Grüße
Max
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