Grüne Symphonie
Grüne Symphonie
Sanfte Wellen aus sattem Grün
steigen und fallen im ewigen Takt,
während der frühe Dunst die Kuppen küsst
und leise das Licht durch die Täler bricht.
Dort springt das kalte, klare Band,
murmelt melodisch über grauen Kies,
windet sich flink durch das tiefe Bett
und plaudert sanft mit dem Ufergras.
Im weiten, wogenden Rund der Wiesen
wiegen sich Tupfer in Gelb und Violett,
umschwärmt von pelzigen, summenden Gästen
und seidenen Flügeln im warmen Wind.
Am Hang ducken sich heimliche Zeugen,
wachen Schieferwände im stillen Glanz,
gehalten von dunklem Balkenwerk,
das die Zeit seit Jahrhunderten treu bewahrt.
Wo Hügel sanft dem Himmel weichen
und Täler die Ruhe der Heimat hüten,
verbirgt sich ein zeitlos schöner Ort,
geborgen im Schoß der alten Natur.
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