Liebe Floris,
dein Text hat mich sofort an diese Momente erinnert, in denen man sich selbst leise an der Hand nimmt und sagt: „Komm, wir machen das jetzt besser.“
Ich mag diese kleinen Imperative, die du setzt — sie wirken nicht wie Regeln, sondern wie freundliche Hinweise aus dem Alltag.
Besonders schön finde ich dein „Tu Gutes“.
Das klingt so schlicht, und trotzdem steckt da eine ganze Welt drin.
Manchmal reicht ja wirklich ein Lächeln, um den Tag eines anderen ein bisschen umzudrehen.
Und dein „Sei leise“ hat etwas wunderbar Trotzfreies.
Nicht gegen den Lärm ankämpfen, sondern ihm einfach die Bühne wegnehmen — das ist eine Kunst, die viele vergessen haben.
Das Ende hat eine feine Wärme.
Dieses Versprechen, da zu sein, wenn alles reißt, ist kein großes Drama, sondern eine stille Verlässlichkeit.
So etwas mag ich sehr.
Danke für deinen Text — er hat etwas Helles.
Herzliche Grüße von Xenia