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Alt 19.08.2026, 17:21   #2
Floris
Eiland-Dichter
 
Registriert seit: 14.08.2026
Beiträge: 34
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Hallo Taxi,
zunächst einmal finde ich deine Art zu schreiben schön und in einem gewissen Sinne auch romantisch. Ich bin mir bei diesem Gedicht nicht sicher, ob ich alles richtig verstehe. Dein Titel ist: Die Welt in dir. Dann folgen wirklich schöne Beschreibungen für Sinne also alles was wir aus meiner Sicht von außerhalb erleben. Die Wärme der Sonne, die Nässe der Regentropfen, der Schrei der Vögel. Alles das, erlebe ich nur, wenn ich eben nach außen gehe und meine Sinne zulasse. Die innere Welt liegt für mich in den Zeilen, in denen du über Verliebtheit schreibst. Und dann kommt eine Zeile die ich sehr schlecht verstehen kann: die Welt in uns ist riesengroß, wir leben hier und sterben. Das steht in totalem Kontrast zu den eingangs geschilderten Sinneseindrücken, die wir ja brauchen, um in unserem Inneren daraus Gefühle zu machen? Deine Conclusio, dass wenn wir innerlich sterben nur Scherben bleiben, möchte ich nicht kritisieren sondern lediglich zu bedenken geben, dass wenn es so wäre, dann alle Menschen die bereits einmal innerlich gestorben sind, nur noch Scherben wären. Das erscheint mir wenig optimistisch, aber wenn es das ist, was du ausdrücken wolltest, dann wäre ich über eine Antwort sehr dankbar.

Ich bedanke mich, dass du mich zum Nachdenken gebracht hast!

Liebe Grüße
Floris
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