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Alt 22.07.2026, 17:09   #5
Falderwald
Lyrische Emotion
 
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Registriert seit: 07.02.2009
Ort: Inselstadt Ratzeburg
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Hallo MakaVeli,

ich antworte dir jetzt einmal klar und ohne Umschweife.

Du hast meinen Text gelesen, aber nicht meinen Text kommentiert. Stattdessen hast du versucht, aus meinen Gedichten eine psychologische Diagnose zu konstruieren und mir Motive, Fluchtbewegungen und Charaktereigenschaften zu unterstellen, die ausschließlich in deiner Interpretation existieren.

Das ist kein literarischer Austausch, sondern ein persönlicher Angriff im Gewand einer Analyse.

Fantasie ist ein Stilmittel, kein Bunker. Surrealismus ist ein Werkzeug, kein Hilferuf. Und dass du aus bewusst traumlogischen Bildern eine „Dissonanz“ meiner Person ableitest, sagt nichts über mich — aber sehr viel über deine Lesetechnik.

Du behauptest, ich würde mich „zu wunderbar und rein“ halten, während du gleichzeitig versuchst, mich in eine Ecke zu stellen, in die du mich gern hättest. Das ist nicht nur anmaßend, sondern auch rhetorisch unsauber.

Wenn du Kitsch siehst, ist das dein Blick. Wenn du Flucht siehst, ist das dein Thema. Wenn du in jedem Text denselben „Raum“ erkennst, dann ist das deine Projektion, nicht meine Poetik.

Und dass du am Ende betonst, du hättest „vor mir als Person keinen Respekt“, zeigt deutlich, dass es dir nicht um den Text geht, sondern um eine Abwertung meiner Person.

Ich schreibe Gedichte. Du schreibst über mich. Das sind zwei verschiedene Ebenen.

Wenn du über Texte sprechen willst, tu das gern.
Wenn du über mich sprechen willst, lass es.

Viele Grüße

Falderwald


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Manchmal muss man eben Dreck fressen, um Gold kacken zu können (Falderwald)



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