Moin ralfchen,
vielen Dank für deinen Kommentar – es freut mich sehr, dass dir einige der Gedanken im Essay zugesagt haben. Besonders spannend finde ich, dass du Penrose, Einstein und Schopenhauer ebenfalls intensiv gelesen hast. Dann bewegen wir uns ja auf einem ähnlichen gedanklichen Terrain.
Die Viele-Welten-Interpretation hat tatsächlich eine besondere Eleganz, gerade weil sie viele klassische Paradoxien auflöst, ohne die Grundlogik der Physik zu verletzen. Und deine Sicht auf die Zeit teile ich: Die Vorstellung eines Anfangs wirkt oft eher wie eine Grenze unseres Denkens als eine Eigenschaft der Realität.
Schön, dass wir da ähnliche Fäden aufnehmen. Ich freue mich, wenn du Lust hast, deine eigenen Gedanken zu diesen Themen noch etwas ausführlicher zu teilen – besonders, wie du als Atheist die Rolle des Bewusstseins im Kosmos interpretierst.
Liebe Grüße
Falderwald
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Oh, dass ich große Laster säh', Verbrechen, blutig kolossal, nur diese satte Tugend nicht und zahlungsfähige Moral. (Heinrich Heine)
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