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Das Nachtsonett
Das Nachtsonett Jambus Trochäus Amphibrachys Das Tagwerk wandert langsam in die Ferne. Die Sonne fällt dem Horizont entgegen. Flugs wachsen Schatten und am Himmel kleben der Mond, erhaben, und sein Volk, die Sterne. Düsterkeit lässt Ohren wachsen und? Jetzt erwacht die Zeit der schwarzen Katzen. Keine Maus ist sicher vor den Tatzen selbst der laue Nachtwind, er verstummt. So manche der Träume, sie taumeln so blindlings umher, sie suchen den Hafen des Ursprungs und finden nichts mehr. Doch Ruhe, da schleicht, so ein Schnarchen so durstig nach Bier. Es freut sich auf schmerzenden Morgen, aufs Leben, aufs Hier. Ach, Sonne, so lasse dir Zeit, um das Leben zu wecken, denn manche, sie wollen den Nachtfilm genüsslich erst schmecken. ... .. . |
"Düsterkeit" läßt Ohren wachsen"....
das Gedicht wollte zuerst nicht zu mir finden, mehrmaliges Lesen, nachdenken...! Du schreibst etwas "normales" doch es steckt ein tieferer Sinn darin. Ich lese gern deine Werke. Gruß vom Taxi5013 |
@Taxi 5013
Grüße. Ja, Düsterkeit lässt Ohren wachsen. Eine Methapher. Auf Deutsch (grins), wenn es sehr dunkel ist, Wald, Haus ohne Licht, schnaufende Geräusche ohne Bild, dann bekommt man es mit der Angst zu tun. Man lauscht intensiver als sonst. Tschüss. |
danke für die -gut verständliche -Aufklärung
LG |
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Falderwald