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Zwei Fremde
Zwei Fremde gehn am fernen Strand,
getrieben von dem Sturm der Welt; sie reichen sich die kalte Hand, weil keine Heimat sie mehr hält. Sie flohen vor der eignen Nacht, den Bergen, die im Rauch versinken; das Schicksal hat sie hergebracht, am Quell der Hoffnung neu zu trinken. Und suchen in dem fahlen Licht ein Wort, das ihre Wege bindet, doch jedes Mal zerbricht die Sicht, weil keiner mehr den Anfang findet. Nun stehn sie fern am grauen Rand, getrennt von allem, was sie kennen, und schreiben still in nassen Sand die Namen, die sie nicht mehr nennen. So gehn sie weiter, Hand in Hand, zwei Schatten, die das Meer durchmessen, und tragen in ein fremdes Land das Bisschen, das sie nicht vergessen. |
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Falderwald