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Mondlichttraum
Mondlichttraum Ich hatte einen Mondlichttraum, er führte mich durch Zeit und Raum, an wundersame Orte, dort fielen tausend Worte, die niemand je gesprochen hat, wie Zeichen auf ein leeres Blatt. Ich sah des Himmels Spiegelung im Schatten der Erinnerung und bunte Seifenblasen aus Schäfchenwolken rasen, sie stürmten wie ein Wirbelwind durch mein Gedankenlabyrinth. Hier flogen Wale durch die Luft, mit Silberflügeln, und ein Duft betörender Aromen entströmte den Phantomen der uferlosen Unterwelt hoch über ihrem Himmelszelt. Die Hymne einer Nachtigall erklang von einem Wasserfall, sein Nass floss still nach oben, in Perlen, die zerstoben, im Rhythmus ihrer Melodie zum Spiritus der Lichtmagie. Hier gab es weder Krieg noch Leid, kein Blutvergießen weit und breit, es gab nur Harmonien in meinen Fantasien, so friedvoll war das Leben hier und dieser Traum gehörte mir. Falderwald . .. . |
Mondlichttraum
Hallo Falderwald,
ein wirklich gelungener, farbenfroher Ausflug in die Welt des Surrealen. Besonders das Bild des nach oben fließenden Wasserfalls und der Wale mit Silberflügeln verleiht dem Gedicht eine wunderbare, traumhafte Leichtigkeit. Der flüssige Rhythmus trägt den Leser mühelos durch diese harmonische Fantasiewelt. Ein sehr schöner und friedvoller Text, den ich gerne gelesen habe. Liebe Grüße Max |
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Falderwald