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Monologe im Wind
Ich schreibe meine Zeilen
auf Inseln tief im Netz, wo Worte kurz verweilen und man auf Echos setzt. Doch manche bauen Hallen aus Versen, starr und dicht, sie lassen Riegel fallen und meiden fremdes Licht. Sie künden nur von Pflichten, von Ordnung, Sinn und Ziel, doch statt uns aufzurichten, bleibt es ein starres Spiel. Ich aber suche Stimmen, nicht nur die eigne Spur. Ich lass die Texte schwimmen im weiten Feld der Natur – dorthin, wo Worte wandern, wo Antwort möglich bleibt – verschlossen für den andern, wer Monologe schreibt. |
Das Selbstkonsistenznarrativ Der Max ist unser Sendeturm auf dieser schönen Insel, sein Echo liebt den eignen Sturm, er malt mit dünnem Pinsel. Denn schaue ich in sein Profil, dann staune ich und merke, er schreibt hier auch nicht wirklich viel und wenn, nur seine Werke. Nun schrieb er über Dialog und die Natur der Worte, doch bleibt er selbst im Monolog am eignen Handlungsorte. Was ist der Zweck, wo liegt der Sinn, was meint er bloß mit Pflichten? Ist es denn reiner Lustgewinn sich selber zu bedichten? Ich schreibe heute kein Sonett, kein Werk mit lauten Drachen, viel lieber geh' ich jetzt zu Bett, sonst muss ich schallend lachen. |
Monologe im Wind
Hallo Falderwalder,
danke für deine augenzwinkernde Antwort und dafür, dass du dich mit dem Gedicht auseinandergesetzt hast. Deinen Einwand kann ich durchaus nachvollziehen. Tatsächlich kommentiere ich nicht jeden Text, den ich lese. Das würde bei der Vielzahl der Veröffentlichungen auch schwerfallen. Allerdings antworte ich regelmäßig auf die Kommentare zu meinen eigenen Gedichten, weil für mich gerade darin ein Teil des Austauschs besteht. Mein Gedicht zielte auch weniger auf die Anzahl von Kommentaren als auf die grundsätzliche Offenheit für Dialog. In manchen Foren besteht die Möglichkeit, Kommentare zu deaktivieren, in anderen – wie etwa auf dem Gedichte-Eiland – ist das gar nicht vorgesehen. Mir ging es um die Beobachtung, dass Literatur vom Austausch lebt und unterschiedliche Sichtweisen zulassen sollte. Dass mein Gedicht nun verschiedene Reaktionen hervorgerufen und sogar ein Gegengedicht inspiriert hat, bestätigt letztlich die Aussage des Textes: Worte werden lebendig, wenn sie Antworten auslösen. Liebe Grüße Max |
Hallo Max
Zitat:
Du hast - zumindest hier - nicht einen einzigen anderen Text kommentiert, trotz der Vielzahl der Veröffentlichnungen. Das wäre die richtige Aussage gewesen. Das soll jetzt keine böse Kritik sein, sondern es stellt einfach eine sachliche Tatsache dar, die jeder aus deinem Profil entnehmen kann. ;) Statistik Max Vödisch: Alle Beiträge --> 75 Alle Themen --> 67 Macht 8 Kommentare bzw. Antworten und zwar hier: Monologe im Wind - Max Vödisch = 1 Unter goldenen Stäben - Max Vödisch = 1 Die Krähenkönigin - Max Vödisch = 1 Das älteste Gesetz - Max Vödisch = 1 Flammen der Gleichgültigkeit - Max Vödisch = 1 Schweigen der Laternen - Max Vödisch = 1 Im Tempel des Rauschlichtes - Max Vödisch = 1 Insolvenz - Max Vödisch = 1 Gesamt: 8 Antworten 8 Antworten + 67 Themen = 75 Beiträge. Nur mal so...:) Liebe Grüße Falderwald |
Monologe im Wind
Hallo Falderwalder,
danke für den Kommentar. Ich habe Dich privat angeschrieben. Viele Grüße und einen schönen Restsonntag. Max |
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Falderwald