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O dulcis libertas!
O dulcis libertas! Ich sah die schwarzen und die weißen Felder, auf denen die Figuren Schmerz erregten, im Off erfassten die Bewegungsmelder, ob sie sich alle stets korrekt bewegten, es harrten alle jener Lösegelder, die keinen Wert auf Tod und Leben legten. So konnten sich die Spieler immer halten, um ihre Strategien zu entfalten. Ich sah, wie hier und da ein junger Springer versuchte, seinen König zu umwallen, der Läufer war der Neuigkeitenbringer, weil seine Worte bei den Türmen hallen, des Bauerns Kraft dagegen zählt geringer, er darf als Opfer auf dem Spielfeld fallen. So hängt das Schicksal ab von der Kontrolle der Spieler, sie bestimmen jede Rolle. Ich sah mit Gram, dass manche Spielstrategen vergaßen, Atmosphären zu erschaffen, wo alles blüht und weder saurer Regen die Welt verätzt noch schwarze Löcher klaffen und niemand zwingen abseits von den Wegen umherzuirren ohne ihre Waffen. In diesem Labyrinth war ich befangen, so manchen Irrweg bin ich mitgegangen. Ich sah mich selbst, ein Opfer dieser Schlachten, ich sah mich selbst, verwundet und am Bluten, ich sah, was diese Kriege aus mir machten, ich sah die Welt, der Bösen und der Guten, von allen Seiten konnte ich betrachten, dass Tod und Sein auf ihrer Macht beruhten. Ich sah, um meine Freiheit zu erringen, muss ich von ihrem Spielbrett springen. Um frei zu werden, musste ich mich trennen, von Dingen, die mir viel bedeutet haben, ich musste um mein bisschen Leben rennen, sonst fräßen mich am Ende noch die Raben, ich löste mich, um nicht mehr zu verbrennen, brach frei von ihren segensreichen Gaben. Jetzt gaffen sie von ihren Logen und Emporen sie haben just ihr eignes Spiel verloren. Falderwald . .. . |
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